zur Navigation springen

SG Flensburg-Handewitt Erwartet Paris St. Germain : Auftakt gegen eine Weltauswahl

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mehr geht nicht. Im ersten Spiel der Champions League 2015/2016 bekommt es die SG Flensburg-Handewitt gleich mit einem Top-Favoriten zu tun. Am Sonnabend um 17.30 Uhr gastiert der französische Handballmeister Paris St. Germain in der Flens-Arena.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2015 | 07:00 Uhr

Die Vorfreude ist groß. „Ich freue mich riesig auf dieses Spiel. Paris gehört neben Veszprem und Barcelona zu den Teams, die das Final  4 gewinnen können“, sagt Trainer Ljubomir Vranjes.

Der neue Modus in der Königsklasse mit zwei Achter-Gruppen beschert den Flensburgern attraktivere Gegner, aber auch mehr Spiele. Das stört den SG-Coach keineswegs – im Gegenteil. „Ich will so viele Spiele wie möglich gegen gute Mannschaften. Denn ich brauche Kontinuität, und das muss ich schnell hinkriegen“, meint Vranjes mit Blick auf sein neu formiertes Team, das in der Bundesliga zuletzt zwei Niederlagen in Folge kassierte. Entgegen kommt ihm dabei auch, dass er in der Königsklasse 16 und nicht nur 14 Akteure einsetzen darf. „Ich werde durchwechseln. Ich gebe meinen Spielern das Vertrauen, auch wenn sie nicht immer in Bestform sind“, begründet Vranjes angesichts der bevorstehenden hohen Belastung mit „englischen Wochen“ bis Weihnachten.

Auch für das Spiel hat er einen Plan. Aber er weiß auch um die Schwere der Aufgabe gegen das Starensemble von der Seine. „Wenn Paris einen optimalen Tag erwischt, werden wir verlieren“, sagt der Coach, schränkt aber im nächsten Atemzug wieder ein: „Aber mein Job und der meiner Spieler ist es, das zu verhindern.“

Ob das gelingt, werden die 60 Minuten gegen eine Mannschaft zeigen, „deren Qualität schon etwas Besonderes ist“. Nikola Karabatic, Mikkel Hansen, Thierry Omeyer, Luc Abalo, Daniel Narcisse – es gibt kaum eine Mannschaft in der Königsklasse, die mit klangvolleren Namen gespickt ist. Vor allem gibt es keine mit einer solchen individuellen Klasse. Noka Serdarusic hat als neuer Trainer die Aufgabe übernommen, aus diesen Weltklasse-Individualisten eine Mannschaft zu formen, die dank der Millionen der Scheichs endlich die Champions League Trophäe nach Paris holen soll. Die ersten beiden Saisonspiele in der französischen Liga hat Paris gewonnen. Viel wichtiger war für Serdarusic jedoch, dass Nikola Karabatic am Mittwoch beim 33:27 in Ivry sein Comeback nach dem Bruch des Wangenknochens gab.

Die SG sieht sich in der Partie gegen die PSG-Weltauswahl als Außenseiter, fühlt sich in dieser Rolle allerdings pudelwohl. „Das Spiel wollen wir einfach nur genießen. Wir werden alles geben, und dann halte ich alles für möglich“, gibt sich Holger Glandorf kämpferisch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen