28:31-Heimniederlage gegen den THW Kiel : Aufholjagd des Aufsteigers wird nicht belohnt

TSV-Kapitän Christian Hasenpusch (Mitte) spielte stark. Hier setzt er sich gegen die Kieler Felix Stiller (re.) und Jan-Ole Martin durch.
TSV-Kapitän Christian Hasenpusch (Mitte) spielte stark. Hier setzt er sich gegen die Kieler Felix Stiller (re.) und Jan-Ole Martin durch.

Die A-Jugend-Handballer des TSV Sieverstedt warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Am dritten Spieltag setzte es für den Handball-Bundesligisten im Derby gegen den THW Kiel eine am Ende zwar ärgerliche, insgesamt aber verdiente 28:31 (14:18)-Heimniederlage.

shz.de von
25. September 2017, 11:30 Uhr

Vor rund 220 Zuschauer fanden die Gastgeber erneut nur schwer ins Spiel und liefen bis weit in die zweite Halbzeit hinein einem verdienten Rückstand hinterher.
Erst in den letzten zehn Minuten platzte beim TSV der Knoten. Dank einer intakten Moral starteten die Youngster um Kapitän Christian Hasenpusch zur Aufholjagd und schienen das Spiel nach dem 19:27 (45.) beim 27:28 (55.) tatsächlich noch drehen zu können. Der THW-Nachwuchs fing sich allerdings noch rechtzeitig.

Trainer Dirk Hasenpusch war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Wir haben den starken Rückraum nicht in den Griff bekommen. Schade, dass wir am Ende für unsere tolle kämpferische Moral nicht belohnt wurden.“

Die Gäste, die gestützt auf eine kompakte Deckung mit starkem Torhüterspiel von Erik Schmidt ein gefälliges Tempospiel aufzogen, gaben ab dem 3:3 (5.) klar den Ton an. Sieverstedt stellte nach dem 19:27 seine Abwehr von 6:0 auf 5:1 um, erkämpfte sich zunehmend Vorteile. Angetrieben von der großen Fangemeinde und gestützt auf einen erstarkten Torhüter Bjarne Lassen starteten die Gastgeber eine Aufholjagd, die am Ende aber nicht belohnt wurde.

TSV Sieverstedt: Pophal (1), Lassen - Eggers (5), Wagner (1), Sörensen (2), Wöhst (1), Bruhn (1), Hinrichsen, Hasenpusch (7/4), Holthusen (4), Preuß, Peters (5), Kirschberger (1), Schoor.

THW Kiel: Schmidt, Lange - Stiller (2), That (1), Schneider (3), Meereis (1), Bruse (11), Haack (1), Schaefer (7), Liedtke, Martin (4), Hose, Kaminski (1).

Schiedsrichter: Buldmann/Schulz (Stockelsdorf).

Zuschauer: 220.

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