zur Navigation springen

2. Handball-Bundesliga : Auf Tarper Handballer wartet die nächste Herkulesaufgabe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Trotz der 0:10 Punkte zum Auftakt setzt Trainer Christian Voß sein Team nicht unter Druck. Heute im Heimspiel gegen Bietigheim ist der Neuling erneut Außenseiter.

Mit 0:10 Punkten ist der Start für die HSG Tarp-Wanderup in der 2. Handball-Bundesliga alles andere als positiv verlaufen. Für Trainer Christian Voß allerdings noch lange kein Grund, unruhig zu werden. „Es war eigentlich von vorn herein klar, wie schwer die Saison werden würde. An Lehrgeld haben wir nun aber schon einiges gezahlt, jetzt gilt es, die nächste Entwicklungsstufe zu meistern und in den kommenden Partien die ersten Punkte einzufahren“, weiß aber auch der Coach der Wölfe, das Geduld oft nur am seidenen Faden hängt.

Mit der SG BBM Bietigheim (Anwurf: 19 Uhr, Treenehalle) erwartet sein Team heute einen der Mitfavoriten auf den Aufstieg, erneut also eine Herkulesaufgabe für Jan Molsen und Co. Der Respekt vor den Schwaben ist entsprechend groß, mehr aber auch nicht. „Wir gehen angstfrei und völlig unbelastet in diese Partie. Alles andere als eine Niederlage gegen einen Aufstiegsaspiranten wäre eine Überraschung“, sagt Voß und setzt seine Jungs trotz der angespannten Tabellensituation keineswegs unter Druck.

Vielmehr erwartet er wieder Schwerstarbeit für seine Defensive. Doch hier macht sich der Coach – zumindest im Positionsspiel – die wenigsten Sorgen. „Die Abwehrarbeit funktioniert schon sehr gut und ist zusammen mit unserem starken Torhütergespann durchaus Zweitliga-tauglich“, erklärt Voß. Abwehrarbeit beginnt aber im Grunde bereits im Angriff. Und gerade hier offenbarte seine Mannschaft in den ersten Spielen noch einige Schwächen. „Wir sind aus unserer guten Deckung heraus einerseits einfach noch nicht effektiv genug und leisten uns zum anderen im Positionsangriff immer noch viel zu viele Fehler. Es fehlt oft noch an der nötigen Geduld, Angriffe erfolgreich zu Ende zu spielen. Das führt dann immer wieder zu leichten Gegenstoßtoren“, weiß Voß genau, wo es gilt, den Hebel anzusetzen und zeigt sich optimistisch, gegen Bietigheim etwas Zählbares einzufahren. „Wir müssen unsere Leistung einfach mal über ein komplettes Spiel auf die Platte bringen und unsere Fehlerquote im Angriff eindämmen, dann ist auch gegen Bietigheim ein Erfolgserlebnis möglich.“

Personell kann Voß fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. So wird auch Lukas Blohme wieder mit von der Partie sein. Fehlen werden weiterhin die angeschlagenen Steffen Fischer und Tjark Desler.

zur Startseite

von
erstellt am 05.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen