Fußball-Regionalliga : Auf dem Weg zur Meisterschaft: Flensburg muss in Eutin gewinnen

Da geht’s lang: Trainer Daniel Jurgeleit erwartet eine konzentrierte Leistung.
Da geht’s lang: Trainer Daniel Jurgeleit erwartet eine konzentrierte Leistung.

Der SC Weiche Flensburg 08 kann mit einem Sieg bei Eutin 08 und einem Nicht-Sieg des Tabellenführers HSV II frühzeitig Meister werden.

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12. Mai 2018, 11:00 Uhr

Eutin | Auch am Sonntag dürfen sich die Fans des Fußball-Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 wieder auf Bier und Wurst nach dem Spiel freuen. Diesmal spendiert vom Gegner, dem Auf- und Absteiger Eutin 08. Das Derby im Waldeck-Stadion wird um 14 Uhr angepfiffen.

Die Ostholsteiner sind neben dem VfV Hildesheim (zweimal 0:1) und dem BSV Rehden (1:3, 1:1) eine von drei Mannschaften der Liga, gegen die der SC Weiche 08 in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. Das Hinspiel endete 1:1, erst in der Nachspielzeit besorgte Torge Paetow den Ausgleich für die Flensburger. Eutin ist Tabellen-17. – das waren Hildesheim und Rehden auch, als sie den SC besiegten . . .

Nach dem 1:1 gegen Rehden saß das Trainerteam noch länger zusammen. „Ich verstehe gar nicht, warum ich hier in enttäuschte Gesichter blicke“, hatte Chefcoach Daniel Jurgeleit zu Beginn der Pressekonferenz gesagt. „Die Liga ist so ausgeglichen, da kann man nicht erwarten, dass man jeden Gegner aus dem Stadion schießt“, pflichtet Co-Trainer Marc Peetz ihm bei.

Für Eutin geht es am Sonntag um nichts mehr außer einen guten Abschied vor eigenem Publikum. Für die Flensburger um so mehr – sie wollen mit einem Erfolg dem Ziel Meisterschaft wieder einen Schritt näher kommen. „Das wird ein heißer Tanz, aber wir müssen gewinnen“, unterstreicht Peetz.

Gelingt das, könnten schon am Sonntag Nachmittag die Feierlichkeiten beginnen – wenn der HSV II, der zeitgleich Eintracht Braunschweig II empfängt, nicht gewinnt. Beenden beide Teams ihre Partien erfolgreich, hätte der SC Weiche 08 am Mittwoch (19 Uhr) in Garbsen beim TSV Havelse ein echtes „Endspiel“.

Mit Eutin hatten die Flensburger in der langen Wintervorbereitung häufiger zu tun – es gab drei Testspiele, die der SC allesamt gewann (1:0, 3:2, 5:2). „Das ist aber kein Maßstab für das, was uns am Sonntag erwartet“, warnt Peetz. Er erhofft sich einen von Beginn an couragierten Auftritt: „Wir müssen mit dem Bewusstsein auftreten, eine Spitzenmannschaft zu sein und den Gegner frühzeitig zu Fehlern zwingen.“ Mit personellen Änderungen ist erneut zu rechnen. Fraglich ist, ob Kapitän Christian Jürgensen wieder mitmischen kann.

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