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handball-oberliga: TSV Hürup ohne Chance gegen Ellerbek : Abwehr als Schwachstelle

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Da war nichts zu holen: Die Oberliga-Handballer des TSV Hürup unterlagen dem Tabellenzweiten TSV Ellerbek in eigener Halle mit 28:35.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 07:00 Uhr

„In der Deckung waren wir nicht beweglich genug. Zudem haben beide Torhüter wenig zu packen bekommen.“ So kommentierte Christian Lutter, Trainer des Handball-Oberligisten TSV Hürup, die 28:35 (14:20)-Heimniederlage seines Teams gegen den Tabellenzweiten TSV Ellerbek. Hürup hatte keine Chance gegen das schnelle und dynamische Angriffsspiel der Gäste sowie gegen die ständig wechselnden offensiven Deckungsvarianten.

Die Abwehr war die große Schwachstelle im Hüruper Spiel. Ellerbek nutzte dies immer wieder, um über Kreisanspiele zum Torerfolg zu kommen. Aber auch der Rückraum erzielte einfache Treffer. Im Angriff hatten die Gastgeber mit der offensiven Ellerbeker Deckung. „Wir haben zu statisch gespielt und uns ohne Ball zu wenig bewegt“, so Lutter. Ellerbek zog schnell über 4:8 (11.) auf 5:10 (14.) davon. Hürup kämpfte sich zwar heran und verkürzte auf 9:11 (19.), doch technische Fehler luden Ellerbek zu schnellen Toren ein. Die Gäste zogen auf 10:17 (26.) und kurz darauf auf 12:20 (29.) davon.

Nach Wiederanpfiff änderte sich wenig. Ellerbek bestimmte mit schnellem Spiel das Geschehen und im Hüruper Angriff war Kay Blasczyk Alleinunterhalter. Der Mittelmann versuchte zwar, seine Nebenleute in Szene zu setzen, war aber häufig auf sich allein gestellt. Mit Nils Gümmer bekam er in der Schlussphase einen Nebenmann, der die Lücken nutzte. Bis zum 20:25 (39.) hielt Hürup Anschluss, musste dann aber die Gäste ziehen lassen. Beim 21:31 (44.) sah es nach einer „Klatsche“ aus. Immer wieder traf Ellerbek über Kreisläufer Niklas Weller (elf Treffer). Hürup kämpfte sich noch einmal zurück und betrieb etwas Ergebniskosmetik über 24:31 zum 28:35-Endstand.

TSV Hürup: M. Samuelsen, N. Himmelsbach – Timm (1), L. Samuelsen (2/1), Gümmer (3), Blasczyk (7/2), Reinsch (1), Otto, Zschiesche (2), Kohnagel, Walder, Tölle (6), Petersen (2), Grossmann (4).

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