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Handball-Nachwuchs der SG steht im Finale : Abgeklärt ins Finale gegen die Füchse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es ist geschafft. Die männliche Jugend B der SG Flensburg-Handeweitt gewann auch das Halbfinal-Rückspiel bei der SG Kronau/Östringen – 24:23 (12:10) – und steht im Endspiel um die Deutsche Handball-Meisterschaft.

Dort trifft die Mannschaft von Trainer Sascha Zollinger am Sonnabend, 4. Juni, in Berlin und eine Woche später in Handewitt auf die Füchse Berlin.

SG-Coach Zollinger lobte: „Meine Mannschaft hat in beiden Spielen eine herausragende Leistung abrufen können. Daher ziehen wir verdient in das Finale ein und leben unseren Traum weiter. Wir freuen uns nun auf die ultimative Aufgabe gegen den Top-Favoriten Füchse Berlin.“

700 Zuschauer in der Stadthalle Östringen bildeten einen würdigen Rahmen für das eigens angekündigte „Projekt +10“. Die Jung-Löwen waren nach der deftigen 20:29-Klatsche im Hinspiel auf Wiedergutmachung aus und hatten den SG-Youngstern einen heißen Tanz angekündigt. Die Mannschaft hatte sich bereits am Freitag auf die 850 Kilometer lange Tour gemacht und in einer Jugendherberge bei Kassel übernachtet. Am Spieltag wurden dann die letzten 350 Kilometer in Angriff genommen.

Die Gäste waren von Beginn an hellwach und konzentriert, trotzten den sehr elanvollen Kronauer Angriffsbemühungen. Bis zum 4:4 legten die Jungs um Kapitän Bo Nielsen immer vor. Hinter einer sicheren SG-Defensive hielt Torhüter Johannes Jepsen erneut stark und gab seinen Vorderleuten den notwendigen Rückhalt. Über 4:6 baute die SG die Führung auf 6:10 aus. Jugend-Nationalspieler Jannek Klein übernahm Verantwortung im variablen Flensburger Angriff, schon vor der Pause war klar, dass es mit der angekündigten Aufholjagd Kronau/Östringens nichts mehr werden würde – dementsprechend ruhig war die Kulisse.

Schon früh wechselte SG-Coach Sascha Zollinger durch, um Kräfte zu verteilen. Christian Hasenpusch, Marius Bruhn und Fynn Schoor erhielten mehr Spielzeit und verwalteten den Vorsprung bis zur 10:12-Halbzeitführung. In der zweiten Halbzeit betrug die Führung permanent zwei bis vier Tore. Beeindruckend war vor allem, mit welcher Abgeklärtheit die SG-Youngster beim in eigener Halle noch ungeschlagenen Süd-Meister auftraten. In den letzten zehn Minuten schwand – bei 23:19-Führung – ein wenig die Konzentration. Die um einen würdigen Abschluss ihrer guten Saison bemühten Gastgeber zeigten viel Herz und verkürzten noch auf 23:24. Am verdienten Flensburger Sieg konnte dies aber nichts mehr ändern.

Zollinger lobte den Gegner: „Kompliment an die Verantwortlichen der SG Kronau-Östringen für dieses Jugendhandball-Event. Unser Gegner ist verdient ins Halbfinale eingezogen.“

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Trygvason - Wiese (3), Nielsen (6/1), Klein (7), Bruhn, Cordes (1), Schaefer, Halgirsson (1), Hasenpusch (2), Tobeler (2/1), Wöhst, Kepp (1), Schoor (1).

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