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SG Oeversee/Jarplund-Weding feiert zweiten Saisonsieg : 30:17 - Befreiungsschlag gelungen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SG Oeversee/Jarplund-Weding kann in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein doch noch gewinnen. Nach zehn Niederlagen in Folge gelang der ersehnte Befreiungsschlag.

Mit einem 30:17 (13:7)-Heimsieg über Schlusslicht HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) II fuhr die Mannschaft von Torsten Eggebrecht den zweiten doppelten Punktgewinn der Saison ein.

Den Grundstein dafür legten die „Miezen“ in der Jarplunder Schaulandhalle mit einer ganz starken Abwehrarbeit. Wencke Matzen dirigierte ihre Nebenspielerinnen gekonnt, die Gäste dagegen mussten für jedes Tor hart arbeiten. Bis zum 6:5 Mitte des ersten Durchgangs blieb die Partie ausgeglichen. Dann setzte sich die SG mit der schier unüberwindbaren Deckung und sehr konzentrierten Abschlüssen im Angriff stetig ab. Zur Pause war ein klarer 13:7-Vorsprung herausgeworfen.

Nach Wiederbeginn hatten sich die Gastgeberinnen zuletzt oftmals mit schwachen Auftritten in den ersten zehn bis 15 Minuten um alle Chancen gebracht. Diesmal nicht – die Nerven hielten, die SG setzte sich mit der in der Offensive klug Regie führenden Hanna Schaumburg sogar weiter ab. So war nach den sonst verflixten zehn Minuten beim 20:9 für die SG Oeversee/Jarplund-Weding die Vorentscheidung gefallen.

Bis zum Abpfiff gab es für die Gastgeberinnen ein Schaulaufen, die Spielerinnen warfen sich den Frust der vergangenen deprimierenden Monate von der Seele. Am Ende stand so ein klarer und verdienter 30:17-Heimsieg, über den sich Torsten Eggebrecht freute. „Hanni Schaumburg hat den Angriff sehr gut geleitet und unsere beiden Halbpositionen perfekt eingesetzt. Die Abwehr war dazu sehr kompakt und wir haben endlich über 60 Minuten gezeigt, was wir können“, so der erleichterte SG-Trainer. Seine Kollegin Sünje Schütt indes war richtig sauer. „Wer keine Einstellung zeigt, in Gedanken sonstwo, aber nicht in der Halle ist, braucht eigentlich erst gar nicht zu spielen“, sagte die HG-Trainerin und sprach deutlich aus, was sie von der katastrophalen Einstellung ihre Mannschaft hielt: „Es fehlte jeglicher Siegeswille.“

SG Oeversee/Jarplund-Weding: Kruse, Sina Thomsen - Schaumburg (1), Drews (1), Dana Thomsen, Krieger (1), Breitfeld (2/1), Matzen (3), Zboralski (3), Ranft, Blaas, Bruder (10/5), Schäfer (6), Vogeler (3/3).

HG OKT II: Schlichting, Sacher – Stachowski (1), Hermann, Trceziok (1), Kotschmar (6/1), S. Jöns, Frahm, Niese (5/2), Delfs, Sasse (3), Sieck-Pahl, Greinke (1).

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erstellt am 13.Dez.2015 | 20:30 Uhr

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