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Flensburger Trainer weltweit gefragt : 22 000 Kilometer für die Leichtathletik

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es war heiß, anstrengend und anspruchsvoll: Drei Flensburger Trainer vermittelten ihr Wissen bei zwei Lehrgängen in Indonesien. Jan Dreier, Vorsitzender des LK Weiche: „Es war etwas ganz Besonderes.“

Zwei Wochen, zwei Inseln, zwei Zeitzonen: Drei Trainer des Leichtathletik-Klubs (LK Weiche) waren im Rahmen einer Kooperation von Auswärtigem Amt, Deutschem Leichtathletikverband, Schleswig-Holsteinischem Leichtathletikverband und dem indonesischen Verband als sportliche Botschafter unterwegs – Nele Saar sowie Jan und Christine Dreier reisten ins 11  000 Kilometer entfernte Indonesien, um ihr Wissen in zwei Lehrgängen weiterzugeben. Begleitet wurden die drei Flensburger vom Ratzeburger Trainer Marcus Becker.

Während bei 37 Grad Celsius der Tartan auf der Laufbahn bereits schmolz und die Mittagshitze über den Beton flimmerte, vermittelten die Flensburger Trainer leichtathletische Spielformen, gezielte kindgerechte Kräftigung und Koordination sowie Trainingsplanung und mentale Trainingsmethoden.

Die etwa 90 Teilnehmer belohnten das Trainer-Quartett mit hoher Motivation und großem Interesse. „Die fröhliche indonesische Mentalität hat uns sehr gefallen und den Lehrgang unheimlich bereichert“, sagte Jan Dreier. „Die Trainer haben einiges mitgenommen und es wurde jeden Tag viel gemeinsam gelacht.“

Die Lehrgangsorte lagen auf den Inseln Java und Süd-Sulawesi statt, die in unterschiedlichen Zeitzonen liegen. Auch die Sprachbarriere stellte eine Herausforderung dar. Die Verständigung lief meist über Dolmetscher ab, manchmal mussten aber auch Hände und Füße herhalten. „Es war bisher die anstrengendste Reise für einen Lehrauftrag“, sagt Jan Dreier, der mit seiner Frau bereits zum dritten Mal in Indonesien war.

„Doch es war wieder etwas ganz Besonderes und durch die verschiedenen Lehrgangsorte haben wir viel vom Land gesehen“, sagt der Leichtathletik-Trainer und Vorsitzender des LK Weiche, der auf eine Fortsetzung der internationalen Zusammenarbeit hofft.

Zum Abschluss der Reise ging es in die Millionen-Metropole Jakarta, wo intensive Gespräche mit Vertretern des indonesischen Verbandes auf dem Programm standen. Dann durften sich die „Nordlichter“noch zwei Tage vor Ort erholen.

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erstellt am 25.Nov.2015 | 18:08 Uhr

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