Handball-Oberliga : 18:29-Pleite in Altenholz: SG Oeversee im Angriff zu harmlos

 Bente Zboralski (M.) von der SG Oeversee erzielt ihren einzigen Treffer gegen die Altenholzerin Marion Albrecht.
Bente Zboralski (M.) von der SG Oeversee erzielt ihren einzigen Treffer gegen die Altenholzerin Marion Albrecht.

Weitere Niederlage für die Handball-Frauen der SG Oeversee/Jarplund-Weding: Nach dem 18:29 beim TSV Altenholz ist die SG auf den vorletzten Platz abgerutscht.

shz.de von
20. Oktober 2015, 06:00 Uhr

Die Handball-Frauen der SG Oeversee/Jarplund-Weding rutschen immer tiefer in den Abstiegsstrudel der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Mit dem 18:29 (8:17) kassierte die SG beim letztjährigen Oberliga-Meister TSV Altenholz eine ganz derbe Klatsche. „Das war ein missratenes Debüt von mir“, so Co-Trainerin Svenja Vogeler, die den bei einem Trainerlehrgang weilenden Coach Torsten Eggebrecht vertrat. „Nur der Anfang des Spiels war ausgeglichen“, meinte die ehemalige Zweitliga-Spielerin#

Nach dem zähen Beginn und einem 2:2-Zwischenstand nach knapp zehn Minuten geriet die SG schnell mit 2:6 ins Hintertreffen. Bis zum 5:7 aus Sicht der „Miezen“ waren die Gäste aber noch in Schlagdistanz. Doch die SG ließ klarste Chancen liegen und leistete sich zudem zahlreiche technische Fehler. „Wir haben überhaupt keine Passgeschwindigkeit hinbekommen. Dadurch fehlte uns die Dynamik aus dem Spiel gegen Wattenbek“, analysierte Vogeler. Nach dem 8:13 (25.), kassierten die Gäste bis zur Pause noch vier weitere Gegentreffer in Folge, und so stand zur Halbzeit ein klarer Neun-Tore-Rückstand zu Buche.

Nach dem Wechsel waren die beiden Tore zum 10:17 aber nur ein Strohfeuer. Die SG ließ weiter beste Chancen aus und schoss TSVA-Torhüterin Marion Albrecht regelrecht warm. „Egal von welcher Position, sie hat ganz stark gehalten, und uns ging das Selbstvertrauen immer mehr verloren“, so Vogeler. Das schlug sich auch im Ergebnis nieder. Durch fünf weitere Altenholzer Tore geriet die SG Oeversee vorentscheidend mit 10:20 in Rückstand. Nach 60 insgesamt einseitigen Minuten stand eine deprimierende 18:29-Niederlage der SG, die es nun in den „Herbstferien“ aufzuarbeiten gilt. „Wir haben jetzt zwei Wochen Spielpause und nächste Woche trainingsfrei. Da kann jede Spielerin den Kopf frei kriegen, und dann versuchen wir einen Neustart“, gab sich Svenja Vogeler nach dem Abrutschen auf den vorletzten 13. Tabellenplatz dennoch kämpferisch.

TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Hauschild (3), Thiessen, Ohm (3), Krog (5), Most (1), Selmer, Lyke (8/2), Meyer (7), Besteker (2).

SG Oeversee/Ja-We: Sina Thomsen – Schaumburg (2), Drews, Dana Thomsen (2), Krieger, Breitfeld, Matzen, Zboralski (1), Ranft (1), Blaas (2), Bruder (5/3), Eichhorn (1), Schäfer (3), Hansen (1).

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