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Lokaler Sport

18. Oktober 2017 | 18:53 Uhr

Lilly Matthes siegt erneut in Tangstedt

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Tangstedt | Diese Ankündigung war natürlich nicht ernst gemeint: "Nächstes Mal machen wir die Ausschreibung so, dass keine Gastreiter zugelassen sind und Du uns den Sieg nicht wieder wegschnappst", scherzte Turnierveranstalter Harald Sellhorn vom Tangstedter RZV bei der Siegerehrung mit Lilly Matthes. Die 32-jährige Hobbyreiterin vom RV Rehagen hatte mit ihrer Brandenburger Stute Kolibris Lady das zweite Mal in Folge die Hauptprüfung des zweitägigen Springturniers gewonnen.

Die studierte Sportwissenschaftlerin und Sportpsychologin hatte eine Erklärung, warum sie erneut das S*-Springen mit Siegerrunde als Erste abschloss: "Kolibris Lady gehört mir seit sechs Jahren. Da weiß ich, welche Plätze sie mag und welche nicht", so Lilly Matthes. "Tangstedt mag sie. Da brauche ich nur zu lenken. Außerdem ist sie schnell - auch im Normalparcours, obwohl das gar nichts bringt. Aber sie will einfach gewinnen."

Tatsächlich lieferten Matthes und ihre zwölfjährige Stute im Normalparcours eine der schnellsten Runden ab. Sie überwanden die auf 540 Meter verteilten zwölf Hindernisse in 68,30 Sekunden und qualifizierten sich ebenso wie 13 weitere strafpunktfreie Reiter für das Stechen.

Dort hatten die Parcoursbauer Kurt Brandt und Horst Millahn sechs Hindernisse mit sieben Sprüngen aufgebaut. Der 270 Meter lange Kurs musste in 47 Sekunden bewältigt werden. Für die 14 Reiter ging es dabei im Wesentlichen um die Zeit, in der Siegerrunde fiel nur eine einzige Stange zu Boden.

Nachdem Charlotte von Rönne (RFV Uetersen) und Janosch als zweites Paar mit 35,16 Sekunden vorgelegt hatten, wurden bald Volkert Naeve (RV am Wittsee) und Gimley - 34,61 Sekunden - die Gejagten. "Ich konnte die Ritte auf dem Abreiteplatz nicht verfolgen, wusste aber, dass Volkert Naeve und die nach mir startende Margrethe Visst-Hartmann schnell sein würden. Immerhin hatte ihre Stute Laeticia vorher mir gehört", beschrieb Lilly Matthes die Situation. Sie ging als vorletzte Reiterin in den Parcours und lieferte mit 33,92 Sekunden die Bestzeit ab. Wie richtig sie mit ihrer Einschätzung lag, zeigen die Platzierungen: Hinter Matthes sortierten sich Visst-Hartmann und Naeve auf den Plätzen zwei und drei ein, Charlotte von Rönne wurde Fünfte.

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