Klein Nordende : Lieth setzt im Abstiegskampf Lebenszeichen

Dieser Kopfball saß: Hendrik Boesten drückte Ball zum 1:0 ein.  Foto: bvo
Dieser Kopfball saß: Hendrik Boesten drückte Ball zum 1:0 ein. Foto: bvo

Boesten trifft zum überraschenden 1:0.

Avatar_shz von
15. April 2013, 08:41 Uhr

KLEIN NORDENDE | Nach dem 1:0 gestern gegen den SC Alstertal/Langenhorn konnte Lieths Trainer Frank Pagenkopf sich endlich wieder über einen Dreier freuen. "Das war heute ein dreckiger glücklicher Sieg, aber das interessiert am Schluss niemanden mehr", sagte er über den Erfolg, welcher den Rothosen im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga helfen kann. Sein Team ist bei vier Punkten Rückstand als Vorletzter wieder auf Tuchfühlung in Sachen Klassenerhalt.

An der Seite verfolgte Lieths ehemaliger Trainer Rüdiger Jung den Sieg der Klein Nordender: "Da war ich heute wohl der Glücksbringer", strahlte er. Wohl war, hatte Lieth doch vor einer Woche trotz besserer Mannschaftsleistung gegen TBS Pinneberg noch verloren. Gestern hatten die Rothosen den überlegen spielenden Gästen von SCALA einen unbändigen Kampfgeist entgegenzusetzen.

Schon zu Beginn hatten Christian Kilb (6.) und Jorrid Eyler (7.) Chancen zur Führung, vergaben diese aber in aussichtsreicher Position. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel. Deren beste Möglichkeit war ein Pfostentreffer von Jendrik Bauer. Fast mit dem Pausenpfiff köpfte Hendrik Boesten zum Liether 1:0 ein, nachdem sich Dimitri Rawinski rechts durchgetankt hatte.

Nach dem Wechsel bestimmte SCALA weiterhin das Spielgeschehen. Dabei wuchs SVL-Keeper Sascha Blaedtke förmlich über sich hinaus und hielt seinen Kasten mit Glück und Geschick sauber. Als größte Tat vereitelte er in der Nachspielzeit die beste Chance der Gäste als er gegen Raoul Bouveron sensationell parierte.

Nach dem Sieg legte Coach Pagenkopf schon wieder den Fokus auf die nächsten drei Spiele am Dienstag und Donnerstag gegen den TSV Uetersen - erst auswärts, dann Zuhause - sowie am Sonnabend gegen SC Poppenbüttel: "Einige Spieler sind schon richtig ausgebrannt. Der eine oder andere muss am Dienstag geschont werden." Er ist froh, dass er die Unterstützung von Physiotherapeutin Annika Kröger (sie legte Jorrid Eyler einen Tapeverband an, damit er durchspielen konnte) und der Klein Nordender Heilpraktikerin Maike Bieber (hat Yusuf Önegi wieder fit bekommen) hat.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen