zur Navigation springen

Landesliga: TBS Pinneberg und TSV Uetersen nah dran

vom

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Uetersen | Unfassbare zehn Spiele zwischen dem 7. und 30. April gaben den Landesliga-Fußballern TSV Uetersen den Rest. In diesem Zeitraum ließ das Team die Zähler liegen, die am Ende zur Vizemeisterschaft in der Hammonia-Staffel fehlten.

"Zwischendurch hatten wir mal die Nase voll. Da war uns der Gedanke an Urlaub lieber als an zwei möglicherweise unbedeutende Aufstiegsspiele", sagt Trainer Peter Ehlers. Als die Uetersener im Mai etwas erholter auf den Rasen traten, gab es wieder Siege. Es reichte nicht mehr, den SC Alstertal-Langenhorn abzufangen. Bitter war die Trennung im Winter vom inzwischen beim VfL Pinneberg gelandeten Mikail Pekdemir, die Ehlers als unumgänglich erachtete.

TBS Pinneberg hätte das eine oder andere Spiel mehr gewinnen können, verbuchte den vierten Rang drei Punkte hinter Uetersen aber als Erfolg. Daran wollen die Kreisstädter im verflixten zweiten Jahr nach dem Aufstieg anknüpfen, mit einigen spannenden Neuzugängen (Tugay Hayran, Nihat Meric, Wojciech Krauze), aber ohne Alessandro Schirosi (Bergedorf 85), Madjid Albry (USC Paloma), Fatih Gürel (TuS Dassendorf), Hanney Zigta (Teutonia 05), Adem Ismajli und Sahin Ahmadi, die sich neu orientierten. Mit der Suche nach einem Nachfolger von Trainer Florian Gossow lassen sich die Pinneberger Zeit. "Die Position ist zu wichtig. Wir setzen uns mit allen Kandidaten mehrfach zusammen, bevor wir uns entscheiden", kündigte Manager Yusuf Demir an.

Bei Blau-Weiß 96 Schenefeld könnte Selcuk Turan bedenkenlos bis 2020 unterschreiben. Der Trainer, der immer wieder mit taktischen Überraschungen aufwartet, und Abteilungsleiter Andreas Wilken sind ein Herz und eine Seele. Nach Schwierigkeiten in der ersten Saisonhälfte (17 Punkte) trugen auch sechs "Nachverpflichtungen" im Winter dazu bei, die Laune - 28 Punkte in der Frühjahrsserie, Platz sechs - anzuheben. Das Schönste ist, dass viele junge Schenefelder Spieler erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Den Glanz der Vorsaison aber verbreitete Blau-Weiß nur gelegentlich.

Der Wedeler TSV - Platz elf - hatte nach guten wie nach schlechten Spielen meistens dasselbe Problem: Es fehlten die Punkte auf dem Konto. Nachdem sich Mike Pegel sowie Marcel Plewka abgemeldet hatten und weil sich weitere Stammkräfte (Anton Freundt, Manuel Henkel, Khaled Belkhodja) erheblich verletzten, wurde es wieder Abstiegskrampf. Als endlich alle Last abgefallen war, gabs ein 5:0 in Osdorf. Es soll der Vorgeschmack auf die erste sorgenfreie Saison seit drei Jahren gewesen sein, das jedenfalls wünschen sich die Trainer Thorsten Zessin und Heiko Barthel.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen