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Handball-Landesliga : Kurioses Zeitspiel: Altenholz II fühlt sich betrogen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Schiedsrichter bringen Stegmann-Team mit Zeitspiel-Entscheidung in der Schlussminute um mindestens einen Punkt.

„Wenn wir die Niederlage selbst verschuldet hätten, wäre ich auch sauer gewesen, doch dann gäbe es die Möglichkeit den Fehler abzustellen. So aber gibt es diese Möglichkeit nicht“, fühlt sich der Altenholzer Trainer Thomas Stegmann beim 31:32 (16:14) seiner Mannschaft beim Tabellenzweiten der Handball-Landesliga der Männer, Büdelsdorfer TSV, wenigstens um einen Punkt betrogen.

Selbst der Büdelsdorfer Spieler Fabian Froese gesteht: „Es war ein sehr glücklicher Sieg.“ Was war geschehen? Altenholz II bestimmte über weiter Strecken das Geschehen und nahm ein 16:14 mit in die Pause. Mitte der zweiten Halbzeit war die Führung der Altenholzer auf 26:22 angewachsen. Doch der BTSV gab sich nicht geschlagen und holte auf. In der 60. Minute hieß es dann 31:31. Altenholz II hatte Ballbesitz, wollte nach einer Auszeit den finalen Wurf wagen. Die Schiedsrichter, die zuvor nicht den Arm gehoben hatten, machten Altenholz II aber einen Strich durch die Rechnung und zeigten sofort beim Wiederanpfiff Zeitspiel an. Zum Abschluss gezwungen, brachte der Wurf der Altenholzer nichts ein. Im Gegenzug fiel dann das 31:32.


Tore für den TSV Altenholz II: Christ (9), Jacobs (7), Brünning (5), Lüdtke (4), Timm (4), Rudek und Jehle (je 1).


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