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Kopfschmerzen? Turan und Ehlers haben die Qual der Wahl

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erstellt am 09.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Uetersen | Wie ärgerlich war es für ihn, beim 2:0 im Oddset-Pokal gegen den SV Rugenbergen nicht zum Einsatz gekommen zu sein? Kevin Koyro wundert sich über die Frage. "Natürlich will ich spielen, was sonst?", entgegnet der Stürmer des TSV Uetersen. Seine Augen funkeln bei diesen Worten gefährlich. Peter Ehlers blickt friedlich. Bei den Uetersener Landesliga-Fußballern tobt der Konkurrenzkampf. Dem Trainer kann es vor dem heutigen Gastspiel beim als Titel-Mitfavoriten gehandelten VfL 93 nur recht sein.

Wie stark ist das mit Spielern muslimischen Glaubens gespickte Team von TBS Pinneberg, wenn heute der Ramadan (Fastenzeit) mit all seinen Entbehrungen endet? Das Derby gegen die Zweite des Nachbarn VfL Pinneberg an der Müssentwiete gibt die Antwort. Nach der ärgerlichen Niederlage bei TuRa Harksheide und dem Aus im Oddset-Pokal wird es Zeit für ein Erfolgserlebnis. "Doch wir sind willig und werden nicht chancenlos sein", glaubt VfL-Coach Heiko Klemme. In der TBS-Aufstiegssaison 2011/2012 hatte allerdings der Stadtrivale zweimal gewonnen (2:1, 4:1).

Bei Blau-Weiß 96 Schenefeld hat Trainer Selcuk Turan vor dem heutigen Gastspiel beim SC Sperber die Qual der Wahl. Wen soll er denn nun berücksichtigen, nachdem sowohl das A-Team beim Punktspielstart als auch das B-Team im Oddset-Pokal jeweils eine Halbzeit lang restlos überzeugten? "Die Kopfschmerzen des Trainers möchte ich nicht haben", sagt Abteilungsleiter Andreas Wilken. Genau so wie in Uetersen darf sich in Schenefeld zurzeit kein Spieler eine Schwäche leisten, wenn er sich nicht auf der Reservebank wiederfinden will.

Ähnlich ist es beim Wedeler TSV, wo nun auch Felix Loyal, Khalid Atamimi und Ziyed Hassani nach gelungenem Pflichtspieldebüt im Oddset-Pokal in die erste Elf drängen. Eine Niederlage beim SV Lurup bedeutete unter den gegebenen Voraussetzungen eine Enttäuschung.

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