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Lokaler Sport

23. Oktober 2017 | 18:02 Uhr

Verbandsliga : K. o. in nur sieben Minuten

vom

VfR Horst unterliegt beim FC Itzehoe nach 2:0-Führung 2:5.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 07:35 Uhr

Itzehoe | Er brauchte Zeit, um sich zu sammeln. "Ich bin noch nicht in der Lage, etwas zu sagen." Sven Espenhain, Co-Trainer des VfR Horst, war wie der gesamte Horster Anhang konsterniert. 2:5 hat der stärker denn je vom Abstieg bedrohte Fußball-Verbandsligist beim Tabellenzweiten FC Itzehoe verloren. Das rettendende Ufer ist wegen des miserablen Torverhältnisse bei noch zwei ausstehenden Begegnungen drei Punkte entfernt. Doch es war nicht nur die Niederlage an sich, die Espenhain & Co. so runter riss. Es war die Tatsache, eine 2:0-Führung innerhalb von sieben Minuten aus der Hand gegeben zu haben, welche einem K.-o.-Schlag für den VfR gleich kam.

Eigentlich war für den VfR alles nach Plan gelaufen: Jan Behrendt hatte einen Foulelfmeter (Shurawlew an Dehner, 5.) verwandelt und Timon Dehner (36.) nach einem Eckball mit einer Direktabnahme zum 2:0 nachgelegt. Doch dann hielt die VfR-Abwehr dem Druck des FCI nicht mehr stand, leistete sich zu viele Fehler. Innerhalb von sieben Minuten hatten die Gastgeber die Partie noch vor der Halbzeitpause durch Treffer der Barth-Zwillinge Sebastian und Matthias (38., 40.) sowie einen von Dragan Suta ins eigene Tor abgefälschten Schuss von Adem Aydogan (45.) gedreht.

Nachdem Itzehoes starker Torhüter David Ander einen Schuss des eingewechselten Dennis Friedrich (49.) an die Lattenoberkante gelenkt hatte, war die zweite Spielhälfte nur noch Formsache für den FCI. Patrick Griesbach erhöhte mit zwei Toren auf 5:2 (54., 68.).

Zwar kämpfte der VfR unverdrossen weiter, letztlich hatten die Gastgeber aber alles im Griff und vergaben durch Shurawlew, Leskien und Sebastian Barth weitere gute Einschussmöglichkeiten. Die größte Chance hatte jedoch Tahir Yavuz in seinem letzten Heimspiel für den FCI, nachdem Jan Behrendt den eingewechselten Onur Bektas im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Den fälligen Elfmeter schoss der zum SV Todesfelde zurückkehrende Mittelfeldakteur über das Tor.

Horsts Trainer Michael Radde-Krüger hat den Klassenerhalt aber noch nicht abgeschieben: "Wir haben jetzt noch zwei Heimspiele, die müssen wir gewinnen." Ergänzung Espenhain: "Und hoffen, dass wir mit Glück durchkommen."

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