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Lokaler Sport

20. August 2017 | 08:36 Uhr

HR steht bereits unter Zugzwang

vom

Halstenbek-Rellingen | Es ist ein ständig wiederkehrendes Phänomen im Fußball. Steht eine neue Saison an, lassen die meisten Teams besonders anfangs die nötige Konstanz vermissen. Die Verantwortlichen sprechen in diesem Zusammenhang gerne von einer "Wundertüte". Gleiches trifft derzeit auf die Oberliga-Teams SV Halstenbek-Rellingen und SV Rugenbergen zu. Während HR im Pokal zwei Siege einfuhr und souverän in der dritten Runde steht, verabschiedete sich Rugenbergen bereits in der zweiten Runde des Wettbewerbs. Die Palapies-Elf unterlag Uetersen " absolut verdient mit 0:2", wie der Coach klarstellt.

In der Oberliga findet man hingegen ein anderes Bild vor. Rugenbergen startete mit einem deutlichen 4:1-Sieg über Meiendorf in die Spielzeit, HR hingegen blickt nach einer Partie auf ein leeres Punktekonto. Am Sonntag um 14 Uhr kommt es am Lütten Hall somit nicht nur zum Derby zwischen HR und Rugenbergen, sondern ebenfalls zum Aufeinandertreffen zweier Teams mit unterschiedlichen Saisonstarts.

Aus Sicht von HR-Coach Thomas Bliemeister steht sein Team im Derby bereits unter einem gewissen Zugzwang. "Der Pokal ist ein Zusatz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Liga. Bei zwei Niederlagen zum Start würde sich der Druck bereits enorm erhöhen", so der Übungsleiter. Sein Pendant wird dem Ergebnis des zweiten Spieltags derweil nicht zuviel Beachtung schenken. "Natürlich möchte man im Derby immer gewinnen. Ich erwarte nach der schwachen Leistung im Pokal allerdings vor allem eine Leistungssteigerung", so Palapies.

Während Rugenbergen weiterhin auf den Einsatz von Viktor Streib (Außenbandriss) verzichten muss, darf Bliemeister auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. "Es gibt keine Ausreden. Wir sind bestens aufgestellt und hoffen auf eine tolle Unterstützung der Fans", so der Coach. Eine Favoritenrolle möchte derweil kein Team annehmen. Es sei ein Treffen auf Augenhöhe, wie beide Trainer anmerken. Angesichts der bislang gezeigten Leistungen, scheint diese Einschätzung auch angebracht zu sein.

Derweil hat der VfL Pinneberg vor dem heutigen Oberligaduell beim SC Vier- und Marschlande (19 Uhr, Sportanlage Fünfhausen) Selbstvertrauen aus dem 7:0-Pokalerfolg über Kummerfeld getankt. Das glaubt jedenfalls VfL-Trainer Michael Fischer, der zudem Kraft aus dem 1:1 im Auftakt gegen den amtierenden Meister FC Elmshorn schöpft.

Ein Zusatzpunkt war dies, ein Dreier gegen VM, das wie der VfL zum Kreis der Abstiegskandidaten zählt, habe aber höhere Priorität. "Insgesamt gesehen ist es natürlich wichtiger, solche Spiele zu gewinnen", so Fischer.

Bei der Personalrotation im Pokal habe er mögliche Alternativen für die Startelf gesehen, die in Fünfhausen auflaufen könnte. Fabian Knottnerus mit drei Vorlagen drängte sich ebenso auf wie Flemming Lünneberg, dem zwar noch Luft fehlte, der aber ebenfalls an drei VfL-Treffern beteiligt war.

Sicher ist nur, dass Sören Badermann (Zerrung), Christian Dirksen (Trainingsrückstand), Mark Müller (Rücken) und Martin Staegemann (Bänderriss) fehlen.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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