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Handball : HG-Trainerin Sünje Schütt spricht von Arbeitsverweigerung

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das rettende Ufer in der Handball-Oberliga der Frauen ist für die HG OKT nach der Niederlage beim THW Kiel noch weiter entfernt.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Im Kampf gegen den Abstieg aus der Handball-Oberliga der Frauen wird es für die HG OKT II nach der 20:28 (10:14)-Niederlage beim THW Kiel immer enger. „Das, was meine Mädels gezeigt haben, hat nichts mit Abstiegskampf zu tun“, kritisiert HG-Trainerin Sünje Schütt, die sogar von Arbeitsverweigerung spricht.

Der Rückstand auf den rettenden elften Tabellenplatz ist mit acht Punkten schon gewaltig. „Auch wenn noch zehn Spiele ausstehen: Wenn sich bei uns grundlegend nichts ändert, ist die Klasse nicht zu halten“, ärgert sich Schütt auch darüber, dass ihre Spielerinnen nicht bereit waren, Verantwortung zu übernehmen, sondern diese weitergaben an Helen Rohwer und Anita Ewert, die aus der ersten Mannschaft aushalfen.

„Wir fanden nie zu unserem Spiel und liefen nach dem 1:1 ständig einem Rückstand nach“, sagt die HG-Trainerin, die schon nach dem 1:3 das Gefühl hatte, als ließen ihre Spielerinnen die Köpfe hängen. Selbst wenn die HG sich auf zwei Tore wie beim 5:7 und 7:9 herankämpfte, wurden sichere Chancen wieder vergeben, so dass der THW sich wieder absetzen konnte.

Nach dem Wechsel hoffte Schütt beim 13:15 noch einmal. „Doch statt dass dann ein Ruck durch die Mannschaft ging und jeder für den anderen mitrackert, wurde das Angesagte nicht umgesetzt“, weiß Schütt nicht mehr, was sie der Mannschaft noch sagen sollte.

HG OKT II: Katzberg, Sacher – Stachowski (2), Hermann (1), Krück (4/2), Kotschmar (2), S. Jöns (2), Ewert (2), Niese, H. Rohwer (4), Greinke (3), Wilstermann, Sieck-Pahl.

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