zur Navigation springen

Handball : HG OKT mit Kämpferherz zum Punktgewinn in Wismar

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen kam die HG OKT vor 660 Zuschauern bei der TSG Wismar zu einem Punkt. Trainer Vagn Hansen kritisiert: „Keine meine Spielerinnen hatte Normalform“.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Mit wenig Torgefahr haben sich die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT in ihrem Gastspiel bei der TSG Wismar gezeigt. In einer Partie, die durch Kampf und Spannung bis zur buchstäblich letzten Sekunde geprägt war, reichte es für die Mannschaft von Trainer Vagn Hansen am Ende zu einem leistungsgerechten 22:22 (12:12)-Unentschieden.

660 Zuschauer hatten sich in der Sporthalle zu Wismar eingefunden, um das Match zwischen dem Tabellensiebten und der HG OKT als Tabellenvierten zu verfolgen. Obwohl die Gäste das Hinspiel in eigener Halle noch mit 29:21 für sich entscheiden konnten, versprach die Partie im Vorwege einiges an Würze. Obwohl die Entscheidung erst in der letzten Sekunde fiel, zeigten sich die gegnerischen Fans allerdings als faire Sportskameraden und bejubelten ihre Mannschaft ohne zu pöbeln.

Das Spiel begann auf Seiten der OKT sehr unkonzentriert: Die Pässe zu Gegenstößen wurden nicht gefangen oder landeten im Aus, und Torchancen wurden leichtfertig vergeben. Auch die beiden Torfrauen konnten nicht an ihre guten Leistungen aus den vorherigen Partien anknüpfen. Ihnen gegenüber konnte TSG-Torfrau Antje Borkowski viele Angriffsversuche der Gäste-Angreiferinnen parieren. Sie wurde regelrecht warmgeworfen und wuchs dann über sich hinaus.

Nach der Pause zeigte sich beim Stand von 12:12 zunächst keine Veränderung. Erst nach dem dem Siebenmeter zum 19:16 durch Kristin Machau holte die HG OKT wieder auf und schaffte durch das Geburtstagskind Raphaela Steffek den Ausgleich zum 19:19. Die Partie war wieder offen.

Beim Stand von 22:21 für Wismar fasste sich Franziska Peters zwei Sekunden vor Ende ein Herz und „peitschte“ den Ball unhaltbar ins gegnerische Tor. Damit hatte sie ihrer Mannschaft zumindest einen Punkt gerettet.

„Wir können froh sein, einen Punkt mitgenommen zu haben“ gibt Vagn Hansen zu. „Keine meiner Spielerinnen hatte Normalform.“ Besonders bemängelte der HG-Trainer die vielen „weggeworfenen Bälle“ gleich zu Beginn.

Zwar zeigten sich die Gäste zum Ende der Partie mit einem riesigen Kämpferherz und drehte ein fast verloren geglaubtes Spiel noch um, doch die Chancenverwertung entsprach nicht den eigenen Ansprüchen.

Der mit Ablauf der Saison scheidende TSG-Trainer Ronald Frank sprach in der Pressekonferenz von einem nie für möglich gehaltenen Punktgewinn seiner Mannschaft, die sich bei Torfrau Antje Borkowski kann. Das nächsten Heimspiel bestreitet die HG OKT am 13. Februar gegen Buxtehude.


HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (4/1), Küppers, K. Rohwer (4), Steffek (5), Pahl (2), Linke (1), Peters (6), Machau (2/2), Lübker, Janeckova (2)
Schiedsrichter: Pohlmann/Sense.

Zuschauer: 660

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen