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Lokaler Sport

14. Dezember 2017 | 03:40 Uhr

Führt Ziller den FCE aus dem Form-Tal?

vom

Fußball: Blitz-Rückkehr vom SC Victoria / Heute Derby beim SV Rugenbergen

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Elmshorn | Wenn das keinen Schub gibt. In einer Nacht- und Nebel-Aktion ist Patrick Ziller zum Fußball-Oberligisten FC Elmshorn zurückgekehrt. "Zille" ist zurück - nach nur sechs Wochen. Zurück vom SC Victoria, wohin der 24-Jährige erst am 1. Juli gewechselt war.

Nachdem Ziller beim Regionalligisten in den ersten Pflichtspielen nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinausgekommen war, ging am Mittwochabend alles ganz schnell. Training an der Wilhelmstraße, Vertragsauflösung an der Hoheluft - fertig war die Rückkehr des Zauberfußes.

Ob nun aus "beruflichen Gründen", wie es offiziell heißt, oder wegen Heimweh - beim FCE ist man heilfroh, den "verlorenen Sohn" zurück im Kreise der Mannschaft zu wissen: "Wir freuen uns alle, das Zille wieder da ist. Jetzt muss er in die Führungsrolle hineinwachsen, andere mitreißen, wenns mal nicht läuft - das erwarte ich von ihm", so FCE-Trainer Achim Hollerieth, der Ziller bereits für das heutige Kreisderby beim SV Rugenbergen (19 Uhr, Ellerbeker Straße) fest eingeplant hat.

Führt Ziller den FCE aus dem Form-Tal? Vieles spricht dafür, dass er beim Überraschungstabellenführer von Anfang an aufläuft. Zwar nicht mit der "10", dafür auf der "10" - seiner Lieblingsposition, auf der er in der vergangenen Saison jedoch nur selten zum Einsatz kam.

Wie wichtig Ziller für das zuletzt stockende FCE-Spiel sein kann, bewies er bei seinem letzten Auftritt in Bönningstedt. Anfang April machte der FCE erst nach seiner Einwechslung aus einem Pausen-0:0 ein 4:0. Damals war der FCE der haushohe Favorit. Diesmal stellt sich die Lage anders dar. Während das Team von Trainer Ralf Palapies einen Traumstart hinlegte (4:1 gegen Meiendorf, 7:1 bei HR), läuft der FCE seiner Vorjahresform noch hinterher. Nur zweimal 1:1 - zu wenig für die Ansprüche, die der FCE hegt.

Hollerieth: "Das ist genau das Spiel, das wir jetzt brauchen. In Bönningstedt entscheidet sich, wo es für uns in den nächsten acht bis zehn Wochen hingeht."

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