Fröhlich und ungehemmt

Jubelnde Horster, wie hier nach dem 2:0 von Timon Dehner - so sehen die VfR-Verantwortlichen ihre Jungs am liebsten.  Foto: Völz
Jubelnde Horster, wie hier nach dem 2:0 von Timon Dehner - so sehen die VfR-Verantwortlichen ihre Jungs am liebsten. Foto: Völz

Fußball: VfR Horst feiert überzeugenden 4:0-Auftaktsieg gegen MTSV Hohenwestedt / Kommt Jeske?

shz.de von
12. August 2013, 03:59 Uhr

Horst | Donnerwetter, was für ein Auftakt. 4:0 gegen den MTSV Hohenwestedt - damit hatten beim Fußball-Verbandsligisten VfR Horst nicht mal die kühnsten Optimisten gerechnet.

"Eine souveräne, tolle Leistung - ein Bombenspiel", jubelte VfR-Vorstand Frank Karstens, der lange Zeit gar nicht fassen konnte, was er 90 Minuten an der Jahnstraße geboten bekam. Bereits beim 4:1 im Kreispokal hatten die hochgehandelten Hohenwestedter kaum eine Chance gehabt, diesmal hatten sie gar keine.

Karstens: "Es war nicht einer dabei, der abgefallen ist. Ich hätte nicht gedacht, dass die Mannschaft schon so weit ist." Frei, fröhlich und ungehemmt spielte der VfR Horst auf. Die lähmende Angst der letzten Zittersaison - wie weggeblasen.

Dennis Friedrich mit Doppelpack


Dennis Friedrich machte vor der Pause mit einem direkt verwandelten Freistoß den Anfang (21.), Timon Dehner (50.), Jan Behrendt (60.) und nochmal Friedrich (70.) legten nach.

Das alles unter den Augen der Ex-Horster Patrick Ziller (SC Victoria), Yannick Sottorf (FC Elmshorn) und - Tim Jeske. Noch weilte der 24-Jährige, der beim FCE nach seiner Suspendierung keine Zukunft mehr hat, aber noch einen Vertrag bis 2014, nur unter den Zuschauern.

Gehts nach VfR-Obmann Manfred Atzmüller, trägt Jeske bald wieder das VfR-Trikot: "Wir wären natürlich froh, wenn wir so eine Granate wie Tim im Team hätten. Wir werden alles möglich machen, was in unserer Macht steht, um ihn zurückzuholen." Noch ist Jeske nicht da, muss mit dem FCE verhandelt werden. Gegen Hohenwestedt kam der VfR auch ohne seinen "verlorenen Sohn" gut klar. VfR-Trainer Lars Lühmann: "Ein schöner Beginn, jetzt können wir mit breiter Brust zum FC Itzehoe fahren."

Ganz anders der FCI, wo es für den VfR am Mittwoch (19 Uhr, Lehmwoldstadion) weitergeht. Das Team von Trainer André von Schassen steht nach dem 2:5-Auftakt-Desaster in Kaltenkirchen bereits nach dem ersten Spieltag massiv unter Druck.

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