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Lokaler Sport

12. Dezember 2017 | 08:05 Uhr

Fischer findet harte Worte

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

PINNEBERG | Eine gute halbe Minute schwieg Michael Fischer - sichtlich um Contenance bemüht -, ehe er die Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit mit nur drei Worten zu beschreiben wusste: "Erschreckend, armselig, charakterlos."

In Pinneberg ist nach der 0:2-Niederlage gegen den Meiendorfer SV weiterhin Oberliga-Abstiegskampf angesagt und Fischer zeigt klare Kante, wählt harte Worte. Der VfL-Cheftrainer will die Klasse halten, wollte den "Heimspielhattrick" perfekt machen, den dritten Sieg binnen sieben Tagen. Seine Mannschaft jedoch schien das nicht zu wollen, blieb im Duell mit Abstiegskontrahent Meiendorf jedenfalls den Beweis dafür schuldig.

"Wenn du in der ersten Halbzeit über weite Strecken erschreckenden Fußball zeigst und mit zwei Toren zurückliegst, reicht es nicht aus, dich nach der Pause nur zu bemühen", erklärte Fischer enttäuscht. "Wir haben harmlos agiert und Meiendorf hat absolut verdient gewonnen."

Tatsächlich gelang es den Pinnebergern zu keinem Zeitpunkt das Spiel an sich zu reißen oder gefährlichen Offensivfußball zu spielen. Während sich der Meiendorfer SV, wie beim 0:2 in der 18. Minute, immer wieder auf Blitzangriffe konzentrierte, die mit wenigen Ballkontakten zum Abschluss führten, spielte der VfL auch in der Nachspielzeit noch hinten herum - kompliziert, mut- und lustlos. Während Meiendorf in der 6. Minute einen direkten Freistoß zum 0:1 verwandelte, nutzten die Pinneberger nicht einen von ganzen fünfzehn Versuchen ihres Freistoßspezialisten Sonay Hayran, der durchgehend bemüht wie unglücklich agierte. "Besseres Flankentraining für Meiendorfs Keeper", so Fischer trocken - und weiter: "Ich möchte mich für die heutige Leistung bei den Zuschauern und denjenigen Spielern entschuldigen, die nicht die Chance hatten, es besser zu machen. Wir müssen jetzt eine Reaktion zeigen und nächste Woche gegen Paloma und Lurup punkten."

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