Fußball : FCE: Angriffslustig nach Norderstedt

Neu-Keeper Ole Springer. Foto: Bock
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Neu-Keeper Ole Springer. Foto: Bock

Hollerieth-Team am Freitag mit Springer im Tor. De la Cuesta gesperrt.

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22. Februar 2013, 08:42 Uhr

Elmshorn | Die Chancen stehen gut, sehr gut sogar. Spielt das Wetter nicht noch verrückt, absolviert Fußball-Oberligist FC Elmshorn heute Abend bei Eintracht Norderstedt tatsächlich sein erstes Pflichtspiel im neuen Jahr (Ochsenzoller Straße, 19.30 Uhr).

Die Partie ist im Stadion auf Rasen angesetzt, doch die Eintracht besitzt ein paar Meter weiter auch einen Kunstrasenplatz. FCE-Trainer Achim Hollerieth: "Ich gehe zu 99,9 Prozent davon aus, dass wir spielen - wo auch immer. Ob auf Rasen, auf Kunstrasen oder auf dem Parkplatz mit zwei Hüttchen."

Es wäre das erste Pflichtspiel seit der 1:2-Heimniederlage gegen Halstenbek-Rellingen am 1. Dezember. Seitdem hat der FCE fleißig getestet - hauptsächlich gegen klassenhöhere Mannschaften. Hollerieth: "Wir haben in der Vorbereitung ganz bewusst gegen starke Gegner gespielt, um Erfahrung zu sammeln und den Entwicklungsprozess zu erhöhen."

Die Spiele gegen die Regionalligisten VfR Neumünster (2:1), HSV II (1:5) und FC St. Pauli II (1:2) zeigten nicht nur auf, woran der FCE noch arbeiten muss. Sie machten vor dem Duell mit der Eintracht, die vor der Winterpause 25 von möglichen 27 Punkten holte, auch Mut. "Wir fahren nicht nur nach Norderstedt, um dort Guten Tag zu sagen - wir wollen da gewinnen", so Hollerieth, der im Spitzenspiel - der Vierte trifft auf den Zweiten - auf Neuzugang Sascha de la Cuesta verzichten muss.

Der Mittelfeldmann bleibt aufgrund eines Platzverweises bei einem Futsal-Turnier im Dezember - damals noch in Diensten der TuS Dassendorf - bis zum 27. Februar gesperrt. Das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbands blieb hart, schmetterte den von FCE-Boss Helge Melzer gestarteten Versuch, die Sperre zu verkürzen, am Mittwochabend ab.

Dafür steht ein anderer Neuzugang in der Startelf: Torhüter Ole Springer, der in den Testspielen einen starken Eindruck hinterließ, bekommt den Vorzug vor Maximilian Rohrbach und Björn Koblun. Robert Cohrs, in der Hinrunde zwischen den FCE-Pfosten eine sichere Bank, steht aus beruflichen Gründen nur noch bis zum 1. März zur Verfügung.

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