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Paul Weidner und Lasse Johannsen verlängern verträge : DHK mit einem besonderen „Dreier“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der DHK Flensburg hat sich von der 25:33-Heimniederlage gegen den Tabellenführer Dessau-Roßlauer HV gut erholt. Am Sonnabend gewannen die Handballer von Matthias Hahn in der 3. Liga Nord mit 33:26 (11:11) gegen die TS Großburgwedel.

Dabei brachten eine klare Leistungssteigerung und die rund 350 Zuschauer in der Idreatshalle den DHK im zweiten Durchgang in die Erfolgsspur zurück.

„Vielen Dank für eure Unterstützung. Ihr habt genau gemerkt, wann die Mannschaft euch gebraucht hat“, bekamen nach dem Abpfiff zunächst die eigenen Fans ein Lob von Matthias Hahn. Sein Team kam in der ersten Halbzeit nicht richtig in Tritt. Der Angriff agierte zu statisch und es fehlte das Tempo, um die gut stehende Großburgwedeler Deckung nachhaltig unter Druck zu setzen. Zudem war auch Gäste-Torhüter Patrick Anders in guter Form und vereitelte einige Möglichkeiten.

Die Gastgeber gaben eine 4:3-Führung aus der Hand (7.) und ließen die TSG um den mit viel Übersicht agierenden Spielmacher Sören Kress selbst mit 6:4 (13.) in Front gehen. Die beste Phase des DHK im ersten Durchgang: Mit schnellem Spiel, wurde die Führung wieder zum 9:7 (20.) an sich gerissen. Doch erneut verlor DHK die Linie und ging mit einem 11:11 in die Pause.

Nach dem Wechsel blieb Großburgwedel noch acht Minuten auf Augenhöhe, war beim 15:15 aussichtsreich im Rennen um die Punkte. Dann wachte Flensburg auf. Torhüter Paul Weidner, der seinen Vertrag bis 2018 verlängert hat, zeigte tolle Paraden und hielt seinem Team nicht nur den Rücken frei, sondern traf selbst zum zwischenzeitlichen 26:21. Lasse Johannsen, der dem DHK sogar bis 2019 die Treue halten wird, leitete vorher den schönsten Treffer des Tages ein, als er den überragenden Jeppe Bruhn (13 Tore) per Kempa-Trick zum vielumjubelten 18:15 bediente. Danach legte der DHK immer vier bis fünf Tore vor. Beim 27:24 (53.) nahm Matthias Hahn eine Auszeit, um seine Mannschaft für die Schlussphase einzustellen.Die Anweisungen wurden umgesetzt. Vor allem der lang verletzte Ole Zakrzewski gab in den letzten Minuten Vollgas und war von der Großburgwedeler Defensive nicht in den Griff zu bekommen. Der Rückraumspieler steuerte noch fünf Tore zum verdienten 33:26-Sieg bei.

„In den ersten 40 Minuten haben wir etwas blutleer gespielt. Die letzten zwanzig Minuten haben wir aber so Handball gespielt, wie ich ihn mir vorstelle und gerne sehe“, zog Matthias Hahn aufgrund der Leistungssteigerung ein zufriedenes Fazit. Gute Nachricht: Timo Brüne wird nach seinem Daumenbruch in dieser Saison doch noch zum Einsatz kommen. „Er fällt nur sechs bis acht Wochen aus“, sagte DHK-Geschäftsführer Peter Stotz.

DHK Flensburg: Weidner (1) – Zakrzewski (5), Jessen (3), Pries, Sievers, Wickert-Grossmann, Hinrichsen (3), Johannsen, Bruhn (13/3), Tölle (2), Blockus (6).

TS Großburgwedel: Anders, Schenkel – Carstens (3), Kress (2), Jannis Wilken, Hoff, Herbold (6), Meiser (3), Koch (4), Gülzow (1), Behnke (5/4), Dunekacke (2), Behr.

Schiedsrichter: Beyer/Höhne (Eberswalde).

Zuschauer: 352.

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erstellt am 01.Feb.2016 | 07:15 Uhr

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