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18. Oktober 2017 | 17:33 Uhr

Der mögliche Nachfolger

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Fußball-Oberliga: Der TuS Dassendorf gilt wie zuletzt der FC Elmshorn nicht als einfacher Aufsteiger

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Elmshorn | Diese Einschätzung hat Eugen Igel nicht exklusiv. "Dassendorf ist für mich ein Gegner, der die Rolle einnehmen kann, die wir letzte Saison gespielt haben", sagte der Teammanager des FC Elmshorn. Das heißt nichts anderes als, der Oberliga-Aufsteiger aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg wird von vielen Experten im Mai kommenden Jahres ähnlich wie der FCE in der Serie 2012/13 ganz oben erwartet.

Für Schlagzeilen haben die Dassendorfer nicht zuletzt dank ihres Gönners Michael Funk gesorgt: Ex-Profi Eric Agyemang (33) kam vom Drittligisten Arminia Bielefeld. Den Stoßstürmer hatte es vor allem aus familiären Gründen zurück in den Norden gezogen. Für sein Engagement beim TuS Dassendorf nach eigenen Angaben auch Angebote anderer Vereine aus der 3. Liga abgelehnt. "Zudem hat der TuS mir Einiges ermöglicht, so dass ich am Ende des Abends gar nicht absagen konnte", sagte Agyemang unlängst im Interview mit dem Internetportal Blog-trifft-Ball.de.

Dassendorf musstein die Verlängerung


Insgesamt sind bei elf Abgängen zwölf Akteure neu im Team von Dassendorfs Trainer Jan Schönteich. Deniz Herber (21) spielte beim FC St. Pauli II, gehörte aber nominell auch zum Zweitligakader des Kiez-Clubs. Charlos Gomes (25) hat für Portugals U 21-Nationalmannschaft gespielt. "Die haben sich im Sommer gut auf dem Transfermarkt umgetrieben", sagte FCE-Trainer Achim Hollerieth.

Dassendorf ließ mit dem 1:0 gegen die SV Halstenbek-Rellingen aufhorchen, leistete sich am Mittwoch in der zweiten Runde des Oddset-Pokals gegen den Bezirksligavertreter ASV Hamburg mit 5:6 nach Elfmeterschießen aber auch einen Ausrutscher. "Das ist für uns sicherlich kein Nachteil", meinte Igel zu der Kraft raubenden Verlängerung, die der Liga-Neuling in zwei Tagen Pause wegstecken muss.

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