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Lokaler Sport

17. Dezember 2017 | 15:05 Uhr

"Blamage" ganz in Weiß

vom

American Football: Elmshorn Fighting Pirates kassieren 3:27-Niederlage in Hildesheim / Zweitliga-Aufstieg in Gefahr

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Elmshorn | Das Saisonziel ist hoch gesteckt - und gerät so langsam in Gefahr. Die Elmshorn Fighting Pirates haben im vierten Regionalligaspiel ihre zweite Niederlage einstecken müssen: 3:27 bei den Hildesheim Invaders - einer Mannschaft, die daher kommt, wo die American-Footballer des EMTV nur zu gern hinwollen, der 2. Bundesliga. Kein Wunder also, dass EFP-Chefcoach Stefan Mau angefressen von einer "Auswärtsblamage" sprach.

Ankreiden lassen musste sich der Kapitän auf der Brücke, den Kurs zu sehr von einem Spieler bestimmen zu lassen. Runningback Alexander Jakusch, zuletzt in überragender Form, konnte es allein nicht richten. Der Zweitligaabsteiger hatte sich gut auf den Routinier eingestellt und unterband dessen kraftvolle Läufe oft im Ansatz. Weil auch die Pässe von Quaterback Axel Roemersma von den angedachten Empfängern oft nicht gefangen wurden, kam die Elmshorner Offensive früh zum Erliegen. Darüber konnte auch die schnelle Elmshorner 3:0-Führung im ersten Drive nicht hinwegtäuschen. Patrick Ladendorf traf per Fieldgoal. Mehr Zählbares sollte in der restlichen Spielzeit nicht herausspringen.

Dafür gab es ein desaströses zweites Viertel, in welcher die Invaders vorentscheidende 20 Punkte holten. Die Elmshorner Defense konnte sich selten gegen den amerikanischen Runningback der Invaders behaupten, der vor allem über die Außenbahnen viel Raumgewinn für sein Team eroberte. Zudem "schenkten" die Pirates Hildesheim wegen kassierter Strafen zwei neue erste Versuche. "Wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt und wenn wir gepatzt haben, dann zu Zeitpunkten, die die Invaders eiskalt ausgenutzt haben, sagte Mau. Die mangelhaften Vorbereitungsmöglichkeiten - ein Trainingstag fiel wegen Gewitters gänzlich aus - wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. Auch nicht die weißen Leih-Hemden, welche die Seeräuber tragen mussten. Die gelben Jerseys beanspruchte Hildesheim als Heim-Team für sich.

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