SV Lieth : Beitragserhöhung für ein neues Dach

Lieths Vorsitzender Michael Bartl (von links) mit den Geehrten Jörn Weer, Sabine Veit,  Ernst Otto Stender, Uwe-Jens Witt, Christoph Magritz und Schriftführerin Traute Pieper.     Foto: Warncke
Lieths Vorsitzender Michael Bartl (von links) mit den Geehrten Jörn Weer, Sabine Veit, Ernst Otto Stender, Uwe-Jens Witt, Christoph Magritz und Schriftführerin Traute Pieper. Foto: Warncke

Klubheimsanierung und Kunstrasen stehen bei der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt.

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26. Februar 2013, 08:41 Uhr

KLEIN NORDENDE | Nur bei der Vorstellung der Finanzplanung für 2013 gab es kritische Stimmen aus der Mitgliedschaft bei der Jahreshauptversammlung der 1358 Mitglieder zählenden SV Lieth. Der anschließende Beschluss über eine Beitragserhöhung wurde mit vier Gegenstimmen getroffen.

In dem vom 2. Schatzmeister Claus Reitz vorgetragenen Etat 2013 fehlten dem Kassenwart der Tennis-Abteilung, Wolfgang Tacke, konkrete Zahlen zu den Kosten der Dachsanierung der Liether Klubheims. Nach einigen Hin und Her wies Klein Nordendes 2. Bürgermeister Peter Bartl darauf hin, dass solche Maßnahmen in den vergangenen Jahren gesondert ausgeführt wurden.

Tacke hatte eine andere Idee, um Geld in die Vereinskasse zu bringen. Er fragte: "Kann man nicht prüfen, ob die Sporthalle an die Gemeinde Klein Nordende verkauft werden kann damit der Verein wieder flüssig wird?" Peter Bartl verneinte dies: "Dann müssten die ganzen Fördergelder zurückgezahlt werden."

Reitz hatte zuerst den Finanzplan mit den bisherigen Beitragszahlen vorgetragen. Bei Ausgaben von rund 306 000 Euro hätte es eine Unterdeckung von fast 20 000 Euro geben. Daher blieb nach seinen Worten nur eine Beitragserhöhung, um dieses Defizit zu vermeiden. Das sah auch die Mehrheit so und stimmte der Erhöhung der Beiträge ab 1. April zu. Erwachsen zahlen dann 16,50 statt bisher 14,50 Euro monatlich (ermäßigt: 11,50 statt 9,50). Für Jugendliche steigt bei der Beitrag um 50 Cent auf acht Euro.

In seinem Grußwort berichtete Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel von seinen Gesprächen mit Elmshorns Bürgermeisterin Brigitte Fronzek und Stadtrat Volker Hatje: "Wir sind auf einem guten Weg. Bei einem Betrag von 171 000 Euro wird die Stadt Elmshorn zwei Drittel übernehmen und die Gemeinde Klein Nordende ein Drittel. Jetzt muss noch die Politik zustimmen." In Elmshorn stimmt morgen, Mittwoch, der Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport darüber ab (18 Uhr, Rathaus, Kollegiumssaal).

Claus Reitz übte Kritik an der öffentlichen Elmshorner Darstellung der Situation: "Da sieht es so aus, als wenn der Kreis Pinneberg Schuld hat, dass keine Förderung fließt, dabei ist es die Stadt Elmshorn, die sich nicht an die Sportförderrichtlinien hält. Die Regelung wird mitten im Spiel geändert. Dann müsste die Stadt Elmshorn auch eine Satzungsänderung machen", so Reitz.

Zu Beginn der Versammlung ließ der 1. Vorsitzende der SV Lieth, Michael Bartl, das Jahr 2012 noch einmal Revue passieren. Dabei standen die Aktivitäten in Sachen Kunstrasen im Mittelpunkt. "Wir haben schon einen schönen Spendenbetrag zusammen bekommen. Die Gespräche mit der Stadt Elmshorn werden in der nächsten Woche weitergeführt", so Michael Bartl.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen: Wiedergewählt wurden Maike Sommer (2. Vorsitzende) und Adolf Luitjens (1. Schatzmeister). Im Ältestenrat bestätigt wurden Ulla Meier, Bernd Leineweber und Achim Veit. Neu im Ältestenrat sind Theo Stüben und Thomas Stehr. Für den ausgeschiedenen Webmaster Bernd Fetchenheuer betreut Fritz Kaposty die Homepage.

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