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Lokaler Sport

23. Oktober 2017 | 23:01 Uhr

Barth reitet auf der Euphorie-Welle

vom

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Quickborn | Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Etwa Tennis-Weltranglistenpunkte. Für Florian Barth vom TuS Holstein Qickborn sind sie einfach unbezahlbar.

Im finnischen Kotka bezwang Barth in der ersten Runde eines Future-Turniers die Nummer 738 der Welt, den Finnen Herkko Pollanen, mit 6:4 und 6:4. Damit sicherte sich der 24-Jährige den mittlerweile elften Weltranglistenpunkt seiner Karriere. "Ich befinde mich gerade auf einer echten Euphorie-Welle. Ich kann es kaum erwarten bis die neue Liste herauskommt", sagt Barth, der noch mitten im Turnier steckt.

Auf der neuen Weltrangliste wird Barth mindestens auf Platz 970 geführt. "Damit habe ich mein erstes Ziel erreicht, unter die besten 1 000 der Welt zu kommen", so Barth. Doch seine Mission ist noch nicht beendet, denn mit weiteren Siegen will Barth es schaffen, bis zum Jahreswechsel unter die besten 600 zu kommen.

Einen echten Schub hat ihm die Teilnahme beim Turnier am Rothenbaum in Hamburg gebracht. "Ich habe eine Woche mit den Profis trainieren dürfen. Man gewöhnt sich an das Tempo, das dort gespielt wird. Diese Woche hat mir sehr viel gebracht", erzählt Barth immer noch voller Enthusiasmus. Unter anderem hatte er mit dem Schweizer Topspieler Roger Federer trainiert. Seitdem läuft es noch besser für die aktuelle Nummer 1058.

In Kopenhagen (Dänemark erreichte Barth bei einem ITF-Turnier das Halbfinale und unterlag nur dem Dänen Martin Pedersen (974. der Weltrangliste) mit 4:6 und 1:6. Eine Woche später Schlug der Quickborner im Achtelfinale Herkko Pollanen zum ersten Mal und erreichte das Viertelfinale des Futures von Vierumäki (Finnland). Erst gegen Tak Khun Wang (Frankreich, 407.) war mit 3:6 und 3:6 Schluss.

Heute trifft Barth im Achtelfinale in Kotka auf den Italiener Matteo Donati (901.).

Ein weiterer Sieg bringt Barth weitere wertvolle Punkte und das Erreichen des Viertelfinales wäre natürlich ebenfalls unbezahlbar.

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