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Lokaler Sport

22. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Am Ende einer erfolgreichen Saison

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Ellerbek | Der Traum vom Double hatte sich für die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ellerbek relativ schnell erledigt. Gegen den frisch gebackenen Meister der Hamburg-Liga, den AMTV Hamburg, unterlag das Team von Coach Timo Jarama im Pokalfinale deutlich mit 27:36 (9:20) und zeigte vor allem im ersten Durchgang eine schwache Leistung.

Die von André Peter trainierte Mannschaft des AMTV, die mit stolzen 44:0 Punkten durch die Liga spaziert war, zeigte zu Beginn des Endspiels wesentlich mehr Biss als die Ellerbeker. Nach einem 1:4 in der Startphase holte sich der TSV zwar die 5:4-Führung, verlor dann aber komplett den roten Faden und lag bereits zur Halbzeit uneinholbar mit 9:20 zurück. "Wir sind schon enttäuscht, da fehlte im gesamten Team der nötige Biss und die Entschlossenheit", erklärte Jarama nach der Niederlage, "im Abschlusstraining am Dienstag war aber bereits eine leichte Müdigkeit sichtbar. Wenn man vom Kopf her nicht mit Hundert Prozent in so ein Finale geht, wird es schwer gegen einen derartig motivierten Gegner zu bestehen."

Im zweiten Durchgang keimte nur kurzzeitig etwas Hoffnung auf, als Ellerbek den Rückstand auf 17:25 verkürzte, aber der AMTV fand die passende Antwort, stellte den alten Elf-Tore-Vorsprung wieder her und ließ in der Folge nichts mehr anbrennen. Damit holte sich das Team aus Altrahlstedt verdient das Double des Hamburger Meisters und Pokalsiegers. "Leider haben auch unsere Torhüterinnen nicht ins Spiel gefunden, während wir die AMTV-Keeperin regelrecht warm geworfen haben", sagte Jarama. Der Hamburger Meister ließ auch gegen Ende des Spiels nicht nach und war vor allem über die Außen stets brandgefährlich.

TSV-Manager Wolfgang Lomeier haderte nach der Niederlage noch ein bisschen mit den jungen Schiedsrichterinnen. "Die Ansetzung war sehr unglücklich. Deswegen haben wir nicht verloren, aber beide Referees haben viel zu zaghaft gepfiffen und zu viel durchgehen lassen", erklärte Lomeier. Sein Trainer zollte dem Gegner Respekt und sprach von einer starken Vorstellung des AMTV.

"Die Titelverteidigung im Pokal wäre zwar noch das Sahnehäubchen einer tollen Saison gewesen, aber der Gewinn der Meisterschaft in der Oberliga hat eindeutig einen höheren Stellenwert. Dort wird die Leistung der gesamten Saison gewürdigt, die Arbeit von zehn langen Monaten zahlt sich dort aus und auf das Erreichte sind wir alle sehr stolz", so der TSV-Trainer, der sich auch nach der Niederlage noch immer über den Gewinn des Titels in der Liga freute.

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