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4:0 - Kiebitzreihe macht das rot-weiße Wunder perfekt

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiebitzreihe | Unglaublich, aber wahr. Die Kreisliga-Fußballer von Rot-Weiß Kiebitzreihe haben es geschafft. In einem Rutsch durch von der Kreisklasse A Steinburg in die Verbandsliga. Am Sonnabendnachmittag, 17.45 Uhr, wars geschafft. 4:0 beim TSV Buchholz, Aufstieg perfekt.

Noch auf dem Platz wurde der größte Erfolg der Vereinsgeschichte bejubelt. Später im K1 gings weiter. Es wurde gefeiert, getanzt und gesungen. "Die Jungs gehen toll miteinander um - und so spielen sie auch", freute sich RWK-Trainer Uwe Clasen, der zuvor bei seiner Truppe den "absoluten Siegeswillen" ausgemacht hatte: "Ich hatte das Gefühl, die hätten an diesem Tag jeden weggehauen."

Kurios: Auch der MTV Tellingstedt, Aufsteiger aus der A-Klasse Dithmarschen, legte einen Durchmarsch hin. Der Meister geht in die Verbandsliga Nord-West, die "Kiebitze" gehen als Zweiter und zugleich bestes Steinburger Team in die Verbandsliga Süd-West.

Das rot-weiße Wunder. Nach der Hinrunde noch in akuter Abstiegsgefahr, blies RWK in der Rückserie zu einer famosen Aufholjagd. Das erste Rückrundenspiel in Tellingstedt (18. November 2012) ging noch voll in die Hose - 0:5. Doch dann gings - noch vor der Winterpause - los. Von den letzen 14 Spielen wurden nur zwei nicht gewonnen (2:3 beim FC Itzehoe II, 0:0 in Hohenaspe), 12 Mal verließen Snorre Zimmat und Co. den Platz als Sieger. So auch in Buchholz: Das Hinspiel hatte RWK gegen den letztjährigen Verbandsligisten noch mit 0:2 verloren, diesmal ließen Roman Turkat, Patrick Schröder, Bastian Clasen und Taras Ploog keine Zweifel aufkommen.

Aufstiegs-Trainer Clasen: "Uns war wichtig, dass wir ohne Diskussionen Zweiter werden, also vor Heiligenstedten und dem FC Itzehoe II landen." Kiebitzreihe hätte sich sogar eine Niederlage leisten können, da Heiligenstedten bei Absteiger Friedrichskoog überraschend 0:1 verlor. Itzheoe II hätte auf einen eventuell möglichen Aufstieg verzichtet, das war schon vorher klar.

Das rot-weiße Wunder. Nicht für Werner Papist: Der Vorsitzende des Kreisfußball-Verbands Steinburg hatte den RWK-Aufstieg prophezeit - und zwar schon im vergangenen Sommer, vor Saisonbeginn . . .

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