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Heimniederlage gegen die HG Hamburg-Barmbek : 31:32 – Hüruper Aufholjagd bleibt ohne Belohnung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In einem vor allem in der zweiten Hälfte unterhaltsamen Spiel unterlag der ersatzgeschwächte Handball-Oberligist TSV Hürup nach einer starken Aufholjagd der HG Hamburg-Barmbek mit 31:32 (11:19).

Nach einer verschlafenen ersten Hälfte drehte die Mannschaft von Trainer Christian Lutter auf und hätte kurz vor Schluss fast noch die Punktteilung – am Ende fehlte ein Treffer. „In der ersten Hälfte waren wir total verkrampft, in der zweiten haben wir den Kampf angenommen. Das war großartig, jeder kann hier erhobenen Hauptes vom Feld gehen“, so Lutter.

Den Start in die Partie verpassten die Angeliter komplett, Trainer Lutter nahm schon beim 2:5 nach sieben Minuten eine Auszeit nehmen. Mit wenig Gegenwehr in der Deckung ließ Hürup die Barmbeker kombinieren. Immer wieder suchten die Gäste ihren Kreisläufer und kamen zum Torerfolg. Beim 6:15 (20.) deutete sich ein Debakel an. Die Gäste waren schneller vorne und nutzten konsequent jede Chance. Hürup stand völlig neben sich und lag zur Pause folgerichtig mit 11:19 zurück.

Mit einer deutlich offensiveren Deckung setzte Lutter in der zweiten Hälfte alles auf eine Karte. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Die Ballgewinne wurden jetzt konsequenter umgesetzt und als Philipp Hinrichsen zum 16:21 (38.) getroffen hatte, kam Hoffnung auf. Philip Jochimsen verkürzte auf 23:26 (51.). Niels Jensen traf in der letzten Minute zum 30:31-Anschluss. Hürup musste im Gegenzug den Treffer zum 30:32 hinnehmen und verkürzte mit dem Schlusspfiff auf 31:32.
„Wir haben das Kreisläuferspiel nicht verhindern können“, sah Lutter einen Grund für die Niederlage, war aber dennoch stolz: „Nach so einem Rückstand nochmal so zurückzukommen, ist schon grandios.“

TSV Hürup: B. Hinrichsen, Jessen – Mattsen, Oetzmann (1), Woldt, Marten (1), F. Hinrichsen (3), Jochimsen (5), P. Hinrichsen (5), N. Jensen (10/4), Bath (2), Ewers (3).

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erstellt am 02.Feb.2016 | 07:45 Uhr

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