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2:0 - Egenbüttel erst ein laues Lüftchen, dann stürmisch

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erstellt am 06.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Rellingen | Der Favorit wankte, aber er ging nicht in die Knie. Das 2:0 (0:0) der Bezirksliga-Fußballer des SC Egenbüttel über den Rissener SV war eine schwere Geburt. "Vergangene Serie hätten wir so ein Spiel wohl nicht gewonnen", sagte SCE-Trainer Marc Zippel, dem die Erleichterung ins Gesicht geschrieben stand.

Am Ende gab seiner Ansicht nach die individuelle Qualität der neu hinzugekommenen Stürmer den Ausschlag. Antonio Ude servierte den Freistoßball, den Philipp Koberger platziert und wuchtig zum 1:0 bei den Gästen unterbrachte. Dann vollstreckte der mit allen Wassern gewaschene Ude noch einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter.

Marc Zippel war froh, dass er nicht mitwirken musste: "35 Grad Celsius auf dem Platz und kein Lüftchen bewegt sich. So ist Fußball fast unmenschlich", stöhnte der SCE-Coach, der den Gästekeeper loben musste, vor der Pause mehrere hochkarätige Chancen vereitelt zu haben. Später kroch Zippel dann der Schweiß auf die Stirn, der Angstschweiß.

Nicht nur die Temperatur, sondern auch die Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden, schien die Beine seiner Kicker zu lähmen. Zwischen der 46. und 70. Minute war die SCE-Offensive ein laues Lüftchen, das niemanden erfrischte. Zu guter Letzt war es aber ein verdienter Sieg des Titelaspiranten, der kaum eine gefährliche Aktion der Rissener zuließ und noch die Kraft zu einem energischen Schlussspurt aufbrachte. Weiter im Text geht es schon heute um 18.30 Uhr, wenn der SCE in der zweiten Runde des Oddset-Pokals Heimrecht gegen den vom TSV Sparrieshoop in die Schranken gewiesenen TSV Holm genießt.

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