Olympische Spiele 2008 in Peking : IOC vermutet Doping bei 31 Athleten

Durch Nachkontrollen werden 31 Olympioniken von 2008 des Dopings verdächtigt. Sie werden wohl für die Spiele in Rio de Janeiro gesperrt.

shz.de von
17. Mai 2016, 15:50 Uhr

Lausanne | Nach erneuten Tests werden 31 Teilnehmer der Olympischen Spiele 2008 in Peking des Dopings verdächtigt. Sie müssen mit Sanktionen rechnen. Das gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag in Lausanne bekannt.

Die betroffenen 31 Athleten kommen aus zwölf verschiedenen Ländern, insgesamt sechs Sportarten sind betroffen. Die entsprechenden Verbände werden in den nächsten Tagen informiert und können dann Disziplinarverfahren einleiten.

Insgesamt hatte das IOC 454 Dopingproben von den Spielen in Peking mit verfeinerten Analysemethoden erneut überprüfen lassen. Das IOC hatte sich bei den Kontrollen auf mögliche Olympia-Teilnehmer in Rio konzentriert. Von mehr als 250 Dopingproben in London werden die Ergebnisse der Nachtests in Kürze erwartet. „Das Ziel ist, jede Art von Doping bei den Olympischen Spielen in Rio zu stoppen“, hieß es in der IOC-Mitteilung. Außerdem will das IOC die Medaillengewinner von Peking und London noch einem größeren Testprogramm unterziehen.

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