Relegation : Holstein-Trainer will zum Abschied Sieg gegen Wolfsburg

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel will dem Erstligisten VfL Wolfsburg im Kampf um den letzten Startplatz in der Fußball-Bundesliga im Relegations-Rückspiel zumindest eine Niederlage zufügen.

shz.de von
19. Mai 2018, 14:50 Uhr

«Wir sind zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen. Ob es dann zum Aufstieg reicht, wissen wir nicht», sagte Trainer Markus Anfang. Seine Mannschaft muss nach dem Relegations-Hinspiel am vergangenen Donnerstag in Wolfsburg einen 1:3-Rückstand aufholen. Das Rückspiel wird am Pfingstmontag (20.30 Uhr) im Kieler Holstein-Stadion ausgetragen. Die Partie ist mit rund 12 000 Zuschauern ausverkauft.

Der Trainer hat keine besonderen Anweisungen für seine Profis. «Wir müssen nichts anderes machen als sonst auch: Wir müssen rausgehen und unser Spiel durchbringen», sagte Anfang. «Ob es gelingt, zwei Tore aufzuholen, kann man nicht planen.» Für den 43-Jährigen ist es das letzte Spiel als Coach von Holstein Kiel. Danach wechselt er zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. «Meine Person spielt keine Rolle. Das kann ich ausblenden», meinte der Coach.

Gegen Wolfsburg sind Patrick Herrmann (Knöchelprobleme), Dominik Schmidt (Schlag auf den Oberschenkel), Dominick Drexler (Oberschenkelprobleme) und David Kinsombi (Achillessehnenprobleme) Wackelkandidaten. Sie konnten am Samstag nicht trainieren.

Unabhängig vom Ausgang der Relegation hat der Verein zur öffentlichen Feier geladen. Am kommenden Dienstag findet auf dem Rathausplatz der Stadt, wo sonst Handball-Rekordmeister THW Kiel seine Erfolge feiert, eine Party zu Ehren der Mannschaft statt.

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