Handball : Verletzungs-Pech: Bundestrainer nominiert nach

Trotz Operation hat Anne Hubinger noch Chancen auf eine WM-Teilnahme im Dezember.
Trotz Operation hat Anne Hubinger noch Chancen auf eine WM-Teilnahme im Dezember.

Eineinhalb Monate vor der Weltmeisterschaft werden die Verletzungssorgen bei der Handball-Nationalmannschaft der Frauen immer größer.

shz.de von
17. Oktober 2013, 16:56 Uhr

Bundestrainer Heine Jensen hat sogar zwei Spielerinnen für die beiden EM-Qualifikationsspiele in der nächsten Woche gegen Rekordweltmeister Russland nachnominieren müssen. Wiebke Kethorn und Maike Schirmer vom VfL Oldenburg ersetzen die Leipzigerinnen Anne Hubinger und Anne Müller. «Jetzt müssen wir alle enger zusammenrücken. Waren wir vor dem Spiel gegen Russland noch leicht favorisiert, so hat sich die Situation total umgekehrt», sagte Jansen.

In den beiden Spielen der EM-Qualifikation in der nächsten Woche muss Jensen schon auf die Leipziger Kreisläuferin Luisa Schulze wegen eines Nabelbruchs sowie auf Nadja Nadgornaja (Thüringer HC) und Kim Naidzinavicius (Bayer Leverkusen) verzichten. Beide Spielerinnen haben sich die Hand gebrochen. Zudem fehlen Kapitän Isabell Klein (Buxtehude) und Torhüterin Katja Schülke (Leipzig) wegen Schwangerschaften.

Rückraumspielerin Hubinger zog sich am Mittwoch beim 26:25-Erfolg in Buxtehude ebenfalls einen Bruch der Mittelhand zu. «Wir haben jetzt schon drei Handbrüche, das ist unglaublich. Zum Glück ist es bei Anne Hubinger nicht die Wurfhand», sagte Jensen. Kreisspielerin Anne Müller zog sich einen Innenbandabriss am Schienbeinkopf zu und fällt bis zu zwölf Wochen aus. Sie wurde ebenfalls operiert. «Das ist schlimm für Anne, für den HC Leipzig und für die Nationalmannschaft. Immerhin bedeutet dies das WM-Aus für sie», sagte Jensen. Die WM findet vom 6. bis zum 22. Dezember in Serbien statt.

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