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Handball-Bundesliga : Ungewisse Zukunft für den HSV Handball

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Der von der Insolvenz bedrohte HSV steht einer ungewissen Zukunft gegenüber. Gehen die Lichter aus?

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2016 | 18:53 Uhr

Hamburg | Darf der HSV Hamburg die Saison in der Handball-Bundesliga zu Ende spielen oder gehen die Lichter aus? Der vorläufige Insolvenzverwalter Gideon Böhm will am Freitag Auskunft über die Zukunftschancen des Vereins geben. Das geschieht im Kreis der Spieler und Mitarbeiter.

Der frühere deutsche Meister und Champions-League-Sieger ist zahlungsunfähig. Gläubiger wie Finanzamt, Barclaycard-Arena, Krankenkassen und Berufsgenossenschaft warten seit Monaten auf ihr Geld. Die Spieler haben zwei Monate kein Gehalt bekommen.

Böhm hat in den vergangenen Wochen ein Gutachten erstellt. Darin wird festgestellt, ob der HSV trotz der Verbindlichkeiten in Höhe von rund vier Millionen Euro eine Perspektive hat. Möglich ist die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, aber ebenso die Einstellung des Spielbetriebs, weil mangels Masse kein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann.

Sollte der HSV den Spielbetrieb fortsetzen können, werden dem Verein zum Saisonende zwölf Punkte abgezogen. Derzeit ist das Team Tabellenvierter mit 29:11 Zählern. Drei Profis haben den Verein bereits verlassen: der deutsche Nationalspieler Adrian Pfahl (Frisch Auf Göppingen), der Kroate Ilija Brozovic (THW Kiel) und Torwart Jens Vortmann (SC DHfK Leipzig).

Fraglich ist die Rückkehr von Trainer Michael Biegler nach Hamburg. Der Coach betreut derzeit die polnische Nationalmannschaft bei der EM im eigenen Land.

 

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