Liveticker zum Nachlesen : Traum-Saisonstart für die SG: Flensburg-Handewitt schlägt den THW Kiel

<p>Mit einer Parade gegen Pekeler sicherte SG-Keeper Benjamin Buric den Sieg.</p>
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Mit einer Parade gegen Pekeler sicherte SG-Keeper Benjamin Buric den Sieg.

Mit 26:25 hat die SG das Schleswig-Holstein-Derby in der Handball-Bundesliga gewonnen.

shz.de von
08. September 2018, 19:47 Uhr

Flensburg | Riesen-Jubel in der Flens-Arena über den vierten Sieg im vierten Spiel der Saison. Die neu formierte Mannschaft des amtierenden Deutschen Handballmeisters SG Flensburg-Handewitt ist mit einer überraschenden Konstanz in die Bundesliga-Saison gestartet. Am Samstagabend setzten sich die Flensburger auch gegen den Erzrivalen THW Kiel durch, der vor dieser Saison als klarer Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde, nun aber bei einem Spiel weniger schon vier Punkte Rückstand auf die Flensburger hat.

Am Ende gewannen die Flensburger das Spiel hochverdient mit 26:25 (15:13). Die Partie vor den 6300 Zuschauern in der ausverkauften Flens-Arena brauchte keine lange Anlaufzeit – und die Zebras hatten den besseren Start. Die Kieler hatten in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit 11:8 geführt, doch ab der 20. Minute bekamen die Gastgeber das Spiel in den Griff, nachdem SG-Trainer Maik Machulla reagiert und Johannes Golla neben Abwehrchef Tobias Karlsson ins Deckungszentrum gestellt hatte.

Hampus Wanne und Holger Glandorf erzielten beim 35. SG-Sieg je fünf Treffer für Flensburg, Hendrik Pekeler und Niclas Ekberg kamen auf je sechs Tore für Kiel.

THW-Coach Alfred Gislason brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit Harald Reinkind im rechten Rückraum, nachdem zuvor weder Steffen Weinhold noch Marko Vujin bei seinen ersten Einsatzminuten in dieser Saison genügend Durchschlagskraft entwickelt hatten. Der Kieler Pekeler konnte in der 34. Minute noch einmal ausgleichen, aber nach dem 18:17 durch Glandorf eine Minute später hatten die Flensburger Hausherren endgültig die Kontrolle und blieben vorn.

Mike Machulla, Trainer SG Flensburg-Handewitt, war am Ende glücklich: „Wir haben heute den Heimvorteil gehabt, das hat man gespürt. Die Fans haben uns in der zweiten Halbzeit als die Beine schwer waren getragen. Mitte der zweiten Halbzeit haben wir öfter die Möglichkeit, auf vier oder fünf Tore wegzugehen. Da haben wir viele Bälle verworfen. Hinten hatten wir aber Buric drin. Am Ende war es dann noch eine Zitterpartie. Wir sind einfach nur glücklich, dass wir die zwei Punkte haben. Ich bin stolz auf die Jungs.“

Sein Kieler Kollege Alfred Gislason sagte nach dem Spiel zu den Gründen der Niederlage: „Es gab ein paar Knackpunkte. In der ersten Halbzeit liegen wir klar vorne und machen dann drei Fehler hintereinander. Da bringen wir die Flensburger wieder mit Selbstvertrauen zurück ins Spiel. Wir haben immer wieder mal ein paar Fehler zu viel gemacht. Das darf man in so einem Derby nicht machen.“

 
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