HSV : Torwart Rost kommt mit Geldstrafe davon

HSV-Torhüter Frank Rost ließ nach dem Debakel der Hanseaten in München mächtig Dampf ab. Foto: dpa
HSV-Torhüter Frank Rost ließ nach dem Debakel der Hanseaten in München mächtig Dampf ab. Foto: dpa

Glück für Frank Rost: Der Torhüter vom Hamburger SV hat für seine scharfe Kritik am Vereinsvorstand eine saftige Geldstrafe kassiert, kommt aber um eine Suspendierung herum.

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15. März 2011, 11:58 Uhr

"Wir hatten ein sehr gutes und offenes Gespräch", sagte HSV-Sportvorstand Bastian Reinhardt nach einer Vier-Augen-Unterredung mit dem 37 Jahre alten Fußball-Profi. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll sich die Geldbuße auf 30.000 Euro belaufen. In TV-Interviews bei Sky und "Liga total" hatte der Torhüter kein gutes Haar an seinen Vorgesetzten beim Hamburger SV gelassen. Der Vereinsvorsitzende Bernd Hoffmann und Co. würden "hre persönliche Situation, ihre persönlichen Egoismen immer nach vorne stellen", meinte der Sachse. Der Verein sei keine Einheit.
Auch Trainer Michael Oenning, seit Sonntag Nachfolger von Armin Veh, setzt weiter auf Rost, mit dem er sich lange unterhalten hat. "Mir war es wichtig herauszufinden, was ihn dabei geritten hat", sagte Oenning, der die Entscheidung über die Strafe für Rost an den Vorstand zurückgab. In den ausstehenden acht Saisonspielen wird der unbequeme Stammtorhüter wohl im HSV-Tor stehen, zumal Ersatzmann Jaroslav Drobny noch an einer Daumenverletzung laboriert. Ob Rost seinen Vertrag im Sommer verlängern möchte oder überhaupt einen neuen angeboten bekommt, darf bezweifelt werden.
(dpa, shz)

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