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Handball-Champions-League : Titelverteidiger Flensburg-Handewitt unter Druck

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Aus der Onlineredaktion

Flensburg-Handewitt will in der Champions League Wiedergutmachung betreiben. Die anderen beiden Nordclubs THW Kiel und HSV Hamburg sind am Wochenende in der Bundesliga aktiv.

Flensburg | Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt steht nach seiner Startpleite an diesem Sonntag in der Champions League der Handballer schon stark unter Druck. Vor dem Heimspiel gegen Schwedens Meister Alingsas HK (19.30 Uhr/Sky) sagte SG-Trainer Ljubomir Vranjes deutlich: „Wir wollen zwei Punkte, das ist unser klares Ziel.“ Gegen Alingsas, das seine Auftaktpartie in der Gruppe B ebenfalls verlor (28:38 gegen den FC Barcelona), kommt es fast zum Schweden-Duell. Im Kader der Flensburger stehen fünf Akteure aus dem skandinavischen Königreich, und Vranjes selbst ist Schwede. „Vom Spielverständnis ist Alingsas weiter als viele Clubs aus der Bundesliga“, warnte er.

Vranjes feierte am Freitag seinen 41. Geburtstag. „Doch seine Gedanken kreisten sich nicht um Familienfeier und Torte, er beschäftigte sich mit der jüngsten Hiobsbotschaft“, teilte die SG mit. Denn Rückraumspieler Jim Gottfridsson wird nach seinem erneuten Anbruch am Mittelfuß wieder rund acht Wochen fehlen. „Wie viel Pech kann ein Mensch haben? Die Ärzte haben keine Erklärung“, haderte Vranjes. Er stellte trotzdem klar: „Ich möchte keinen neuen Spieler verpflichten.“ Auch ohne Gottfridsson erwartet er von seinem SG-Team nichts anderes als einen Sieg im ersten Duell mit Alingsas - das indiskutable 21:35 bei KIF Kolding Kopenhagen soll ausgemerzt werden.

Der Schleswig-Holsteinische Erzrivale THW Kiel betrieb schon am Donnerstag Wiedergutmachung in der Champions League mit seinem 34:32-Heimerfolg gegen den spanischen Vertreter Naturhouse Logroño.

An diesem Sonntag (17.15 Uhr) nun steht für die „Zebras“ gegen Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim eine Pflichtübung in der Bundesliga an. „Wir wollen zwei Punkte holen, in der Liga sollten wir uns nicht mehr so viele Ausrutscher erlauben“, gab Kapitän Rene Toft Hansen als Marschroute für den Rekordmeister vor.

Der HSV Hamburg hätte gern die Luxussorgen der beiden anderen Nordvereine. Nach dem überhaupt ersten Saisonsieg beim TuS N-Lübbecke hofft der Krisenclub am Samstag (19 Uhr/ O2 World) gegen die MT Melsungen endlich auch auf den ersten Heimerfolg in der Liga. Die zwei Punkte in Lübbecke hätten sich angefühlt „wie der erste Regen nach einer Dürre“, beschrieb HSV-Abwehrriese Davor Dominikovic. „Wir haben diesen Erfolg für unser Selbstvertrauen gebraucht. Jetzt möchten wir in unserer Halle zeigen, dass es unser Zuhause ist.“

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erstellt am 03.Okt.2014 | 17:20 Uhr

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