zur Navigation springen

Handball-Bundesliga : THW Kiel souverän – 34:22 gegen SC Magdeburg

vom

Der Tabellenzweite THW Kiel siegt eindeutig gegen den SC Magdeburg.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 18:20 Uhr

Volle Fahrt voraus: Nach acht Siegen in acht Spielen im Oktober hat auch der November vielversprechend für den THW Kiel begonnen. Der deutsche Handball-Rekordmeister besiegte gestern Abend den stark eingeschätzten SC Magdeburg souverän und überraschend hoch mit 34:22 (16:10) und untermauerte einmal mehr seine Ambitionen auf die Verteidigung der Meisterschale.

Bei seiner Premiere sah der neue Kieler Geschäftsführer Thorsten Storm einen von Beginn an konzentriert und clever auftretenden THW, der gleich ein 6:2 (10.) vorlegte und das Geschehen fortan fast nach Belieben diktierte. Die Gäste, als Tabellenfünfter und mit der Empfehlung eines Heimsieges über Flensburg und einer knappen Niederlage bei den Löwen angereist, leisteten sich technische Fehler en masse – und wurden dafür durch Kieler Kontertore bestraft. Zudem spielten den „Zebras“ gleich fünf Zeitstrafen für den SCM in die Karten. Folgerichtig hatte der ohne seine Führungsspieler Filip Jicha und Aron Palmarsson angetretene THW leichtes Spiel – und alles im Griff. Besonders bejubelt wurde Rasmus Lauge, der in der 21. Minute nach langer Verletzungspause (Kreuzbandrisse) sein Comeback feierte und prompt in der 22. Minute sein erstes Tor zum 12:7 erzielte.

Die Schwarz-Weißen knüpften auch nach der Pause an ihre guten Leistung der ersten Halbzeit an. Die Abwehr war auf dem Posten, dahinter brillierte Johan Sjöstrand mit zahlreichen Paraden. Die Magdeburger, die im Vorjahr noch ein Punkt aus der Kieler Arena entführt hatten, merkten schnell, dass dieses Mal hier nichts zu holen war. Das Ding war schnell durch – 25:15 hieß es nach 41 Minuten, 30:17 nach 52 Minuten, der Rest war Kieler Schaulaufen.

THW Kiel: Sjöstrand, Palicka (n.e.) – Klein (4), Sprenger (1), Weinhold (2), Wiencek (1), Duvnjak (6), Toft Hansen (2), Vujin (1), Ekberg (8), Lauge (2), Canellas (5/3), Dahmke (2).

SC Magdeburg: Green, Queenstedt (31.-40.) – Haaß (1), Jurecki (2), Grafenhorst (4), Rojewski, van Olphen (1), Weber (3/1), Natek (1), Musche (3), Bezjak (3), Gebala (1), Bagersted (2), Lie Hansen (1).

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvort/Ratingen).

Zeitstrafen: 2:6. – Siebenmeter: 3:1. – Zuschauer: 10.285.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen