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Handball-Bundesliga : THW Kiel: Knapper Sieg gegen Erlangen

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Zebras haben sich im Heimspiel gegen Aufsteiger Erlangen durchgesetzt - allerdings nur knapp mit 23:22.

shz.de von
erstellt am 12.11.2014 | 20:00 Uhr

Alfred Gislason hatte vor der Partie eindringlich vor dem „starken Aufsteiger“ gewarnt – und der Trainer des Deutschen Handballmeisters THW Kiel sollte Recht behalten. Die „Zebras“ setzten sich am Mittwochabend im Bundesliga-Heimspiel gegen den HC Erlangen zwar mit 23:22 (11:11) durch, taten sich aber über die komplette Spielzeit extrem schwer gegen den unbequemen Underdog. Der Lohn für den hart erkämpften Zittersieg vor 10.250 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena: Die Schleswig-Holsteiner haben die Bundesliga-Tabellenspitze übernommen, von der sie erst am Sonnabend von den Rhein-Neckar Löwen (in Melsungen) verdrängt werden können.

Gegen robust verteidigende Erlanger kam der THW von der ersten Minute an nicht ins Spiel. Der Favorit agierte im Angriff ideenlos und erzielte bis zur Halbzeit ganze sechs Tore aus dem Feld. Nur gut, dass Sieben-Meter-Schütze Joan Canellas gleich fünf Mal die Nerven behielt und dem THW somit zumindest ein 11:11 nach 30 Minuten sicherte.

Wer auf eine Kieler Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gehofft hatte, wurde enttäuscht. Fahrig, fehlerhaft, ideenlos – der THW, der ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste, bekam den frechen Aufsteiger nie in den Griff. Erst als in der Schlussphase die Erlanger Kräfte nachließen, stellte der Rekordmeister dann doch noch die Weichen für den am Ende schmeichelhaften 23:22-Zittersieg, den Canellas mit seinem 15. Tor in der Schlussminute sicherstellte.

THW Kiel: Palicka, Sjöstrand – Klein (1), Sprenger, Weinhold (1), Wiencek, Palmarsson, Duvnjak (4), Toft Hansen, Vujin (1), Dahmke (2), Ekberg, Lauge, Canellas (14)

HC Erlangen: Stochl, Katsigiannis – Weltgen (1), Murawski, Rahmel (6), Krämer (1), Schwandner, Nienhaus (1), Hess (2), N. Link (2), Sveinsson (5), Sabljic (2), J. Link, Stranovsky (2)

Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin)

Zeitstrafen: 1:4 Siebenmeter: 7:2

Zuschauer: 10.250 (ausverkauft)

Die Zitterpartie im Spielverlauf:

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