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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt gewinnt in Leipzig

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Die Flensburger schlagen den Aufsteiger mit sechs Toren Vorsprung. Überragend bei der SG: Holger Glandorf. Der Ticker zum Nachlesen.

Leipzig | 40 Minuten lang um die Punkte gebangt, am Ende aber doch klar gewonnen: Die SG Flensburg-Handewitt hat die Auswärtsaufgabe in der Handball-Bundesliga beim SC DHfK Leipzig am Ende souverän gelöst. 31:25 (14:13) hieß es am Ende für das Team von Trainer Ljubomir Vranjes.

Zwei Drittel des Spiels war von den Flensburger Torhütern Mattias Andersson (1 Parade) und Kevin Möller (2) nichts zu sehen gewesen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie das Duell mit SC-Keeper Milos Putera (10) klar verloren. In der Schlussphase war Mattias Andersson jedoch zur Stelle und ebnete dem Pokalsieger gemeinsam mit dem überragenden Holger Glandorf (10 Tore) den Weg zum sicheren Erfolg.

Danach hatte es bis zum 19:20 nicht ausgesehen. Die 5000 Zuschauer in der Leipziger Messehalle trugen die Gastgeber wie schon gegen den SC Magdeburg beim 26:25-Coup zu einer großen kämpferischen Leistung. Zudem überraschte der leidenschaftlich kämpfende Aufsteiger die Gäste mit ständig wechselnden Deckungsvarianten. Und damit hatte die SG Probleme.

Bis zum 8:6 (16.) lag Leipzig fast immer mit zwei Toren vorn. Die erste Führung gelang den Flensburgern erst in der 19. Minute zum 9:8 durch einen verwandelten Siebenmeter von Andreas Eggert. Zuvor war der Däne bereits mit einem Strafwurf am Pfosten gescheitert.

Der SC ließ sich vom ersten Rückstand jedoch nicht beeindrucken, kämpfte weiter um jeden Zentimeter. Doch nach dem Wechsel wurde auch die Flensburger Abwehr aggressiver. Dennoch kamen die Gastgeber nach dem 17:20 (38.) noch einmal auf 19:20 heran. Aber dann ging es blitzschnell, weil bei den Gastgebern langsam die Kraft nachließ und Fehler produzierten. Von 22:20 (46.) zogen die nun völlig cool aufspielenden Flensburger auf 24:20 (48.) davon, und beim 28:21 (52.) war die Partie entschieden.

SC DHfK Leipzig: Putera, Storbek (ab 51. Minute) – Semper, Steinert (3), Jurdzs (2), Krzikalla (4), Pöter (3), Oehlrich (1), Binder (3), Janke (2), Sommer, Roscheck, Weber (4/1), Milosevic (3).

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (22.-41. Minute) – Karlsson, Eggert (4/3), Glandorf (10), Mogensen (4), Svan (2), Djordjic, Jakobsson (4), Toft Hansen (1), Gottfridsson (1), Lauge (5), Mahé, Radivojevic.

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig/Bochum). Zeitstrafen: 3:4. – Siebenmeter: 1:4. Zuschauer: 4940.

Der Ticker zum Nachlesen:

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erstellt am 07.Okt.2015 | 20:39 Uhr

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