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Handball-Champions-League : Erste Verluste für THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt

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Beide Nordclubs haben erstmals ein Spiel in der aktuellen Champions League nicht gewonnen. Kiel unterlag dem polnischen Meister KS Vive Kielce mit 34:29, Flensburg spielte unentschieden beim spanischen Club Naturhouse Logrono.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 20:09 Uhr

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben den ersten Punktverlust in der Vorrundengruppe D der Champions League hinnehmen müssen. Beim spanischen Club Naturhouse Logrono gab es für die Norddeutschen am Samstag ein 32:32 (19:13). Steffen Weinhold, der mit acht Treffern bester Werfer der Flensburger war, traf kurz vor Schluss zum glücklichen Remis. Bester Werfer für Logrono war Rafael da Costa mit zehn Toren.

Angeführt vom starken Weinhold hatten die Flensburger einen guten Start hingelegt, führten Mitte der ersten Halbzeit mit fünf Toren Vorsprung (11:6/17.). Nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration bei der Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes jedoch deutlich nach.

Im Gegenzug nutzte Logrono die Schwächen der Gäste und spielte eine ganz starke zweite Hälfte. Die Spanier, in der heimischen Liga Tabellen-Zweiter hinter dem FC Barcelona, verkürzten auf 24:25 (38.) und gingen sieben Minuten vor dem Ende mit 30:29 in Führung.

Kurz vor dem Abpfiff legte Flensburgs Torhüter Mattias Andersson mit einer guten Parade den Grundstein dafür, dass die SG doch noch einen Punkt aus Spanien entführte. In der Tabelle liegen die Norddeutschen jetzt mit 7:1 Punkten hinter der Bundesliga-Konkurrenz des HSV Hamburg (8:0).

Beim polnischen Meister KS Vive Kielce gab es für den THW Kiel ein 29:34 (11:17). Der deutsche Rekordmeister, der in Filip Jicha (7/1) seinen besten Werfer hatte, bleibt mit 6:2 Punkten Tabellenzweiter der Gruppe B hinter den Gastgebern (8:0). Für Kielce erzielte Michal Jurecki (8) die meisten Treffer.

Nach einem guten Start in die Partie leisteten sich die Kieler ohne die angeschlagenen Aron Palmarsson und Patrick Wiencek von der 20. Spielminute an eine Schwächeperiode. Die Polen zogen von 8:8 auf 14:8 (27.) davon. Torhüter Venio Losert zeigte eine herausragende Leistung bei den Gastgebern, die in der abgelaufenen Champions-League-Spielzeit die Partie um den dritten Platz mit 31:30 gegen den THW gewonnen hatten Der 37 Jahre alte Kroate wehrte unter anderem Strafwürfe von Marko Vujin und Filip Jicha ab.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte der Bundesliga-Tabellenführer zwar zunächst auf 18:21 (39.), doch in der Summe fehlten den „Zebras“ die Möglichkeiten, die verdiente Niederlage zu verhindern.

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