zur Navigation springen

Handball-Bundesliga : 32:27 – THW Kiel schlägt Melsungen

vom

Die Kieler gewinnen gegen den Tabellenzweiten aus Hessen am Ende deutlich. Der Ticker zum Nachlesen.

Ein weiterer Favoritensturz in der Handball-Bundesliga blieb aus. Der THW Kiel bezwang die MT Melsungen, am Wochenende noch Sieger gegen die zuvor ungeschlagenen Rhein-Neckar-Löwen, in einer intensiven und spannenden, aber nicht unbedingt hochklassigen Partie mit 32:27 (17:15). Stark beim Sieger: der unablässig rackernde Domagoj Duvnjak, der achtfache Torschütze Rune Dahmke, und Torhüter Niklas Landin, der in den entscheidenden Phasen ein sicherer Rückhalt war.

Es hatte gut begonnen für die „Zebras“, die das Fehlen von Abwehrchef Rene Toft Hansen gut kompensieren konnten. Trainer Alfred Gislason setzte auf eine 5:1-Deckung mit Duvnjak als Spitze. Diese Abwehrformation provozierte zahlreiche technische Fehler der Gäste, im Angriff schlossen die Kieler konzentriert ab. Nach 20 Minuten lag der THW mit 13:8 vorn. Der Ex-Kieler Johan Sjöstrand im Melsunger Tor, beim Sieg gegen die Löwen noch in Glanzform, konnte nicht an seine starke Leistung anknüpfen und wurde nach 20 Minuten gegen Villadsen ausgetauscht.

Dann ließ eine Auszeit von Gislason den zuvor laufenden Motor stottern. Nach Wiederbeginn war Löwen-Bezwinger Melsungen im Spiel, verkürzte den Rückstand. Johannes Sellin versenkte drei Gegenstöße. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff rettete Domagoj Duvnjak den Kielern mit einem Aufsetzer zumindest die Zwei-Tore-Führung.

Spannend ging es weiter – keine Mannschaft konnte sich in den zweiten 30 Minuten entscheidend absetzen, Kiel lag meist mit zwei bis drei Toren vorn. Nach 56 Minuten schien beim Stand von 28:27 für den THW wieder alles offen.

Doch weit gefehlt – Melsungen traf in der Schlussphase nicht mehr, dem Meister dagegen gelangen vier Tore in Folge. Sekunden vor Schluss wuchtete der bärenstarke Duvnjak den Ball zum 32:27 ins Netz, die Siegesfeier konnte beginnen.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Nov.2015 | 06:52 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen