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Handball-Bundesliga : 24:21! THW Kiel siegt knapp gegen Lübbecke

vom
Aus der Onlineredaktion

Der THW Kiel gewinnt - ohne sich dabei mit Ruhm zu bekleckern - gegen die TuS Nettelstedt-Lübbecke mit 24:21. Der Liveticker zum Nachlesen.

shz.de von
erstellt am 26.03.2014 | 19:00 Uhr

Kiel | Jubel brandete auf, als Keeper Andreas Palicka 40 Sekunden vor Schluss zwei Bälle in fünf Sekunden parierte – erst da waren, da der THW Kiel mit zwei Toren führte, die beiden Punkte gesichert. Vier Tage nach dem überzeugenden 38:27-Auswärtssieg in Berlin retteten sich die „Zebras“ beim 24:21 (13:8)-Heimsieg in der Handball-Bundesliga gegen den TuS N-Lübbecke also nur knapp über die Ziellinie. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit große Probleme im Angriff, aber zum Glück haben wir gewonnen“, sagte Joan Canellas, der mit sechs Toren bester Torschütze und am Ende der entscheidende Feldspieler war, sichtlich erleichtert. Mit 16:4-Punkten bleibt der Rekordmeister weiter der erste Verfolger hinter Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen (18:2), der 32:27 in Balingen siegte.

Jubel gab es schon vor Anpfiff. Kein Geringerer als Klaus-Dieter Petersen, Kreisläufer-Held der Jahrhundertwende, schwenkte beim Einlauf der Teams eine riesige THW-Fahne – einer der Fahnenschwenker war ausgefallen. Der THW führte nach sieben Minuten schon mit 5:1, als der auffällige Steffen Weinhold einnetzte – alles schien wie vorher programmiert. Die agile 3:2:1-Deckung des THW stellte die Ostwestfalen vor große Probleme. Den Rest besorgte der reaktionsschnelle Torwart Andreas Palicka. Lübbecke schien ein williger Punktelieferant. Doch nach dem 12:6 (22.) wurde die THW-Defensive erkennbar brüchiger. Vor allem aber ließen es THW-Angreifer wie Aron Palmarsson (drei Fehlversuche) an Präzision vermissen, im Torwurf wie im Passspiel, waren die Gäste beim 13:8-Pausenstand noch nicht geschlagen. Der THW war zu lässig.

Nach Wiederanpfiff sank die Wurfquote des THW dramatisch, der 2,08 m große TuS-Keeper Malte Semisch (18 Paraden) wurde nun zur Wand, parierte fast alles. Beim 18:17 (49.) hatte der Gast, der nun an der Sensation roch, mehrfach die Chance zum Ausgleich, aber Palicka mit seinen Paraden und Joan Canellas mit Strafwürfen retteten den Gastgeber.Erik EggersTHW Kiel: Palicka (12 Paraden), Sjöstrand (1 Parade) - Dahmke (2), Klein (2), Palmarsson (1), Duvnjak, Canellas (6/3), Vujin (3/1), Weinhold (5), Sprenger (2), Ekberg (1), Wiencek, Toft-Hansen (2).

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