Handball Bundesliga : Titelfavorit THW Kiel feiert Auftaktsieg gegen die Eulen Ludwigshafen

Für den Meisterschaftsfavoriten war die Partie in der Friedrich-Ebert-Halle ein hartes Stück Arbeit.

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02. September 2018, 18:03 Uhr

Ludwigshafen | Die Handballer des THW Kiel haben den ersten Schritt auf dem Weg zur angestrebten 21. Meisterschaft gemacht. Mit einer Woche Verspätung in die Saison gestartet, feierten die „Zebras“ am Sonntag einen 26:19 (13:11)-Auswärtssieg bei den Eulen Ludwigshafen. THW-Trainer Alfred Gislason war nach dem Abpfiff allerdings nur bedingt glücklich: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, das war okay. In der ersten Halbzeit war ich mit unserer Angriffsleistung alles andere als zufrieden“, sagte der Isländer, der seine letzte Saison bei den Norddeutschen bestreitet. Beste Werfer der Kieler waren die beiden Schweden Niclas Ekberg und Lukas Nilsson mit jeweils sechs Treffern. Für die Eulen erzielte Alexander Feld vier Tore.

Für den Meisterschaftsfavoriten war die Partie in der Friedrich-Ebert-Halle ein hartes Stück Arbeit. Ludwigshafen machte dem Gislason-Team das Leben mit Willen und Einsatz sehr schwer. Bis zum 5:5 Mitte der ersten Halbzeit war die Partie komplett offen. Danach konnten sich die Kieler etwas absetzen. Größer als drei Treffer wurde der Vorsprung aber zunächst nicht.

Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Ekberg, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold und Domagoj Duvnjak sorgten mit ihren Treffern zum 24:17 (52.) für die erste Sechs-Tore-Führung des THW. Damit war der Widerstand der Eulen gebrochen, und Kiel steuerte einem ungefährdeten Auftaktsieg entgegen. Gislason: „In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser in der Abwehr gespielt und auch vorne im Angriffspressing. Ich denke, dass die Mannschaft anfangs auch ein bisschen nervös war.“

„Es war ein schönes Gefühl, auch wenn wir nicht das gezeigt haben, was wir eigentlich zeigen können“, sagte Kreisläufer Pekeler, der vom großen Meisterschaftsrivalen Rhein-Neckar Löwen zum THW zurückgekehrt ist. „Wir sind noch in der Findungsphase, da kann noch nicht alles zu 100 Prozent funktionieren. Wir müssen gucken, dass wir von Spiel zu Spiel ein bis zwei Kleinigkeiten abstellen.“  Bereits am Dienstag (19.00 Uhr) steht für den Rekordmeister das Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe an. Am nächsten Samstag steigt dann das 98. Schleswig-Holstein-Derby bei der SG Flensburg-Handewitt.

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