Handball-Champions-League : THW Kiel gewinnt gegen HC Motor Saporoschje

Kein Selbstgänger: Im Champions-League-Hinspiel verlangt das Team aus der Ukraine dem Handball-Rekordmeister alles ab. Mit einem 31:28-Sieg verschaffen sich die Kieler aber eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel vor eigenem Publikum am 30. März.

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20. März 2014, 21:19 Uhr

Györ | Die Anstrengungen einer langen Reise ins ukrainische Charkow blieben dem THW Kiel erspart. Wegen der politisch unsicheren Lage in der Ukraine wurde das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales der Kieler gegen HC Motor Saporoschje nach Györ in Ungarn verlegt. Sportlich musste sich der deutsche Handball-Rekordmeister dafür umso mehr anstrengen, um sich am Ende mit einem 31:28 (16:14) eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel (30. März) gegen den Meister der Ukraine in Kiel zu verschaffen.

Die Mannschaft von Saporoschje zeigte schon im ersten Durchgang, warum sie in den Gruppenspielen unter anderem gegen die Rhein-Neckar Löwen und das ungarische Spitzenteam MKB Veszprem punkten konnte. Auch gegen Kiel waren die Ukrainer hellwach, bestraften Unachtsamkeiten umgehend mit Toren und gerieten erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs in Rückstand. Marko Vujin, Gudjon Valur Sigurdsson und Filip Jicha (2) machten aus einem 13:13 (26.) den 16:14-Halbzeitstand.

Auch im zweiten Abschnitt rissen die Kieler keine Bäume aus. Ein 3:0-Lauf zwischen der 55. und 58. Minute ließ den Vorsprung des THW zwar kurzfristig auf fünf Treffer anwachsen (31:26), doch Saporoschje konnte noch einmal verkürzen. Dennoch sollten die Norddeutschen keine Probleme haben, in zehn Tagen das Ticket fürs Viertelfinale zu buchen.

THW Kiel: Palicka, Krieter (n.e.) – Toft Hansen, Sigurdsson (3), Sprenger (3), Wiencek (1), Ekberg (1), Zeitz (2), Jallouz (3), Palmarsson (4), Klein (n.e.), Jicha (7), Vujin (7/3)

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