Liveticker zum Nachlesen : THW Kiel feiert knappen Heimsieg gegen SC DHfK Leipzig

Der künftige Flensburger Franz Semper (Leipzig) wird von Hendrik Pekeler (THW Kiel) in die Mangel genommen.

Der künftige Flensburger Franz Semper (Leipzig) wird von Hendrik Pekeler (THW Kiel) in die Mangel genommen.

Die Zebras konnten in einem äußerst ausgeglichenen Spiel ihre 27:26-Führung über die Zeit retten.

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24. November 2019, 15:15 Uhr

Handball-Rekordmeister THW Kiel ist nach einem 27:26 (12:11)-Zittersieg gegen den SC DHfK Leipzig erster Verfolger von Tabellenführer und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt. Durch den knappen Erfolg steht der THW bei 20:4 Punkten und nach Minuspunkten sogar besser da als der Nordrivale (22:6).

Der THW hatte große Probleme gegen die Sachsen, bei denen Nationalspieler Franz Semper kaum zu stellen war. Der Rückraumspieler, der sich im Sommer dem Kieler Nord-Rivalen aus Flensburg anschließt, erzielte neun Tore und war ständiger Unruheherd. Am Ende blieb für die Gäste dennoch nichts Zählbares. „Für uns fühlt sich das beschissen an, denn wir hatten die Chance auf unseren ersten Punkt in Kiel überhaupt“, haderte Leipzigs Trainer André Haber. „Die ganze Mühe war umsonst.“

Bei den Kielern wurde der verletzte Kapitän Domagoj Duvnjak, der auf der Tribüne mitbangte, vermisst. Dennoch konnten sich die Hausherren gegen Ende der ersten Halbzeit auf vier Tore absetzen (11:7/26.). Bis zur Pause war Leipzig aber wieder dran.

Auch in der zweiten Hälfte musste der Champions-League-Teilnehmer harte Arbeit verrichten und in der Schlussminute bei Ballbesitz Leipzig noch um den Sieg bangen. Bester THW-Werfer war Nikola Bilyk mit acht Toren. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, räumte der Österreicher ein.

 
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