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SG Flensburg-Handewitt : Suche Nach Vranjes-Nachfolger: Gute Chancen für Co-Trainer Machulla

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Bei der SG bleibt es spannend. Geschäftsführer Schmäschke will jedenfalls nicht wahllos vorgehen: „Ich schieße nicht mit 'ner Schrotflinte durch Europa“.

Flensburg | Der Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt ist weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger für Ljubomir Vranjes. Der Trainer wechselt im Sommer zu Telekom Veszprem nach Ungarn und betreut zudem die Nationalmannschaft des Landes. „Wir sind durchaus in der Lage und haben auch Mut, sogenannte No Names vielleicht in Erwägung zu ziehen“, sagte Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke am Donnerstag dem Radiosender NDR-Info.

„Ich schieße nicht mit 'ner Schrotflinte durch Europa und guck, wo irgendwo ein Trainer frei ist, sondern: Wir gucken, wo es passt“, erklärte Schmäschke. Wenn jemand langfristig unter Vertrag stehe, mache es „gar keinen Sinn, irgendwelche Energien zu verschwenden“.

Nachdem Wunschkandidat Christian Berge seinen Vertrag als Norwegens Nationaltrainer verlängert hat und damit nicht für den Cheftrainer-Posten in Flensburg infrage kommt, steigen die Chancen von Co-Trainer Maik Machulla. „Natürlich habe ich immer gesagt, es ist mein Ziel, irgendwann auch als Cheftrainer in einem Bundesliga-Verein zu arbeiten“, sagte der 40-jährige Machulla.

Schmäschke betonte, der Vranjes-Assistent spiele „eine wichtige Rolle“ in den Überlegungen. Rückraumschütze Holger Glandorf sagte über Machulla: „Absolut traue ich ihm das zu.“

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erstellt am 23.Feb.2017 | 16:09 Uhr

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