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Gestrichenes Heimspiel : Spielabsage nach HSV-Pleite: SG Flensburg-Handewitt will Finanzloch verhindern

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Wer soll die finanziellen Folgen der Spielabsage tragen? Da beim HSV nichts mehr zu holen ist, bittet die SG die Fans um Solidarität.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 17:12 Uhr

Flensburg | Der Rückzug des HSV Hamburg aus der Handball-Bundesliga löst wegen der gestrichenen Heimspiele Probleme bei einigen Rivalen aus. Als erster Verein hat sich die SG Flensburg-Handewitt an die Öffentlichkeit gewandt.

Vereine wie die SG Flensburg-Handewitt oder die Rhein-Neckar Löwen, die bereits Karten für die geplatzten Heimspiele gegen die Hamburger verkauft haben, ringen um Lösungen. Bei der insolventen Spielbetriebsgesellschaft des HSV gibt es aber derzeit kaum liquide Mittel.

„Wir werden größeren wirtschaftlichen Schaden von der SG fernhalten können, wenn insbesondere unsere starke Gemeinschaft der Dauerkarteninhaber und Sponsoren ihren Beitrag zur Schadensminimierung leisten“, sagte SG-Beiratsvorsitzender Boy Meesenburg am Mittwoch. „Daher bitte ich alle Dauerkarteninhaber, Fanclubs, Kommanditisten, Club-100-Mitglieder und Sponsoren um Solidarität, um diese missliche Lage gemeinsam meistern zu können.“ Der Verein hofft vor allem bei Dauerkartenbesitzern auf einen Verzicht von Rückerstattungen.

OFFIZIELLE INFORMATION ZUR SPIELABSAGE Gemeinsam in guten und in schlechten Zeiten!EINMAL FLENSBURG, IMMER FLENSBURG!

Posted by SG Flensburg-Handewitt on  Mittwoch, 27. Januar 2016

Die Flensburger hatten für die Heimpartie gegen die Hamburger am 10. Februar in der Flens-Arena knapp 6400 Karten verkauft. Dauerkarten-Inhaber und ein Teil der Einzelkartenkäufer sind wegen des Ausfalls angeschrieben worden. Ein Ersatzgegner für ein Testspiel konnte in der Kürze der Zeit nicht gefunden werden. Die entstandene Schadenshöhe könne der Verein noch nicht beziffern, heißt es. Die SG prüfe „rechtlichen Schritte in alle Richtungen“, sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Das Amtsgericht Hamburg hat am 15. Januar 2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG eröffnet und Gideon Böhm zum Insolvenzverwalter ernannt (Aktenzeichen 67b IN 340/15).  Böhm hatte im vorläufigen Insolvenzverfahren ermittelt, dass die finanziellen Mittel des HSV Handball nicht ausreichen, um den Spielbetrieb bis zum Ende der Saison fortzusetzen. Die finanzielle Lücke beträgt nach derzeitigem Stand rund zwei Millionen Euro.

Das Amtsgericht Hamburg hat am 15. Januar 2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der HSV Handball...

Posted by HSV Handball on  Freitag, 15. Januar 2016

 

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