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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt quält sich zum Sieg in Lübbecke

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zitterpartie in Lübbecke: Am Ende konnte die SG Flensburg-Handewitt beide Punkte bekommen.

Lübbecke | Lange gezittert, am Ende aber doch beide Punkte mitgenommen – die SG Flensburg-Handewitt arbeitet sich in der Handball-Bundesliga weiter nach oben und eroberte mit dem 31:26 (15:13) beim TuS N-Lübbecke vorübergehend Rang drei. Überzeugend war der Auftritt in Ostwestfalen jedoch nicht. Zehn Minuten vor dem Ende hatte der Champions-League-Sieger nur mit 25:24 vorn gelegen. „Das können wir wesentlich besser“, meinte ein selbstkritischer Holger Glandorf. „Aber wir haben gekämpft und deshalb verdient gewonnen.“

Die Ostwestfalen machten die verletzungsbedingten Ausfälle der Routiniers Vukovic, Pajovic und Löke mit unbändigem Einsatz wett und brachten die Flensburger Angreifer damit immer wieder in Schwierigkeiten. Den Gästen unterliefen unverständliche Fehler, die der TuS zu erfolgreichen Kontern nutzte. Zwar führten die Flensburger vor der Pause schon mit 12:9 (21.), doch nur zwei Minuten später hieß es wieder 12:12, weil die Gäste ihre Chancen nicht nutzten oder schwache Pässe spielten.

Genauso ging es in der zweiten Hälfte weiter. 25:20 lag die SG nach 47 Minuten vorn, durfte aber nach 24:25 (50.) wieder zittern. In der heißen Schlussphase behielten die Gäste dann aber die Nerven und profitierten von Fehlern des TuS.

Überragender SG-Akteur in der Merkur-Arena war Holger Glandorf. Der Linkshänder, der am Montag seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte, erzielte zwölf Tore und hatte damit entscheidenden Anteil am Erfolg.

TuS N-Lübbecke: Blasicko, Semisch (43.-53. Minute) – Dissinger (2), Huljina (n.e.), Klimek (1), Langhans, Pieczkowski (4), Remer (2), Schöngarth (8), Schubert, Tauabo (9/4), Wöss (n.e.).

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Møller (bei einem Siebenmeter) – Karlsson, Nenadic (2), Eggert (5/4), Glandorf (12), Mogensen (2), Svan (3), Wanne, Jakobsson (n.e.), Heinl (4), Kaufmann (3), Zachariassen (n.e.), Radivojevic (n.e.).

Schiedsrichter: Brodbeck/Reich (Metzingen).

Zeitstrafen: 3:2. – Siebenmeter: 4:6. – Zuschauer: 2400.

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